Handball, 3. Liga : Nächstes Topspiel für Kropp-Tetenhusen

Sarah Jörgensen und Co. müssen den Hebel umlegen.
Sarah Jörgensen und Co. müssen den Hebel umlegen.

Die HSG Handballerinnen sind zu Gast beim SV Werder Bremen.

shz.de von
24. Januar 2015, 13:30 Uhr

Topspiel-Wochen in der 3. Liga für die HSG Kropp-Tetenhusen: Nach der Niederlage gegen den heißen Aufstiegsfavoriten TSG Wismar müssen die HSG-Handballerinnen heute gegen das nächste Spitzenteam antreten. Es wartet der SV Werder Bremen (Anwurf 18.30 Uhr, Vereinshalle). Der Tabelle-Vierte (22:8 Punkte) ist zu Gast beim Dritten (25:5).

Kropps Trainer Thomas Carstensen erwartet ein gänzlich anderes Spiel als am vergangenen Wochenende. „Die Bremerinnen setzen auf Tempo, während Wismar einen kontrollierten Ball spielt. Werder spielt eine aggressive 3:2:1-Deckung, während die TSG eine defensive 6:0-Abwehr praktiziert. Wir müssen jetzt den Hebel umlegen“, fordert Carstensen.

Am besten sollten sich die Kropperinnen an die Hinrunde erinnern. Damals lieferte die HSG beim 25:23-Heimsieg ihre wohl beste Saisonleistung ab. Es war der dritte Spieltag und niemand erwartete etwas vom Aufsteiger. Das ist mittlerweile ein wenig anders. Der Liga-Neuling hat sich in der Klasse etabliert, gehört zum Spitzenquartett.

Ein Erfolg in Bremen wäre umso wichtiger, damit die Schleswig-Holsteinerinnen ihre Ziele nicht aus den Augen verlieren. Die Niederlage gegen Wismar hat weh getan. „Ganz haben wir sie immer noch nicht verdaut“, räumt Carstensen ein. Würde seine Mannschaft erneut verlieren, stünden schon zehn Minuspunkte auf dem Negativkonto – zu viele, um noch oben angreifen zu können. Der Vorsprung auf Platz fünf ist jedoch auch schon relativ groß, so dass die Gefahr reell wird, dass die Motivation ein wenig nachlässt. „Wir müssen unbedingt fokussiert bleiben und die Spannung hoch halten. Punkte wären daher nicht schlecht“, sagt Carstensen.

Werder hält der Coach für die am besten ausgebildete Mannschaft der Liga. Spielerinnen wie Rabea Neßlage und Katrin Friedrich seien eine Klasse für sich. Verständlich, dass es nicht leicht wird, einen Auswärtssieg mit nach Hause zu bringen.

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