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Handball-Landesliga : Nächster Sieg: Owschlag II weiter auf dem Vormarsch

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die TSV-Reserve schafft mit 33:25 über Münsterdorf Anschluss ans Tabellenmittelfeld.

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga der Frauen befindet sich der TSV Owschlag II weiter auf dem Vormarsch. Mit dem 33:25 (17:14) gegen den Münsterdorfer SV feierte das Team von Trainer Sönke Marxen den zweiten Sieg in Folge und hat den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld geschafft. Dagegen konnte die HSG Fockbek/Nübbel keinen Boden gut machen. Die HSG verlor beim Tabellenzweiten Preetzer TSV mit 31:35 (14:18). Das Spiel der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gegen Schlusslicht MTV Dänischenhagen wurde kurzfristig verlegt. Die Tabellenführung verteidigte die SG Lütjenburg/Dannau, die sich mit 28:22 (15:11) bei der HSG Hamdorf Breiholz behauptete. Auf Rang drei liegt weiter der spielfreie TSV Alt Duvenstedt.

HSG Hamdorf/Breiholz – SG Lütjenburg/Dannau 22:28 (11:15)

Bis zum 9:9 konnten die Gastgeberinnen die Partie offen gestalten. „Danach schlichen sich aber bei uns Fehler ein“, berichtete HSG-Trainer Robert Wichmann, der mit ansehen musste, wie der Tabellenführer in der Folgezeit das Heft mehr und mehr in die Hand nahm. „Die SG Lütjenburg/Dannau hat einige sehr erfahrene Spielerinnen in ihren Reihen. Die wissen genau, wie man bei uns in der engen Halle in der Deckung zu stehen hat“, so Wichmann. Die Gäste nutzten die erste Schwächephase der HSG, um sich bis zur Pause mit 15:11 abzusetzen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit baute Lütjenburg/Dannau den Vorsprung auf 18:12 aus und behauptete die Sechs-Tore-Führung bis zum Abpfiff.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Gerdt (5), Kruse (4), Peters (4), Wichmann (4), Thöming (3), Carstens und Hansen (je 1).
 

TSV Owschlag II – Münsterdorfer SV 33:25 (17:14)

Der TSV Owschlag II, der seine Mannschaft erneut durch Spielerinnen aus der A-Jugend verstärkt hatte, zeigte eine starke erste Halbzeit und führte schnell mit 6:2. Bis zum 11:7 hatte der TSV die Partie fest im Griff. „Wir haben dann aber nicht konsequent genug nachgesetzt“, ärgerte sich Owschlags Trainer Sönke Marxen. Die Gäste kamen auf 11:10 heran. Doch Owschlag konnte zur Pause noch etwas zulegen und wieder auf 17:14 wegziehen. „Nach der Pause haben wir dann den Turbo gezündet. Bis zur 44. Minute haben wir die Führung auf zehn Tore ausgebaut“, war diese Phase, so erklärte Marxen, vorentscheidend. Danach taten die Gastgeberinnen nicht mehr als nötig, um die deutliche Führung über die Zeit zu bringen.

Tore für den TSV Owschlag II: Sievert (8), Steffek (7), Gehl (5), Clausen (4), Meenke (4), Zeiske (2), Zelle, Glaser und Behrend (je 1).
 

Preetzer TSV – HSG Fockbek/Nübbel 35:31 (18:14)

Nach einem kurzen Abtasten (3:3) dominierte der Gastgeber die Partie. „Wir haben die linke Angriffsseite der Preetzerinnen einfach nicht in den Griff bekommen“, analysierte HSG-Coach Pierre Joppien. Immer wieder nutzte der TSV die Schwachstelle in der HSG-Deckung und legte über 14:7 eine 18:14-Pausenführung vor. Die Entscheidung fiel in den ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff, als Preetz auf 28:19 davonzog. „Erst danach ging ein Ruck durch meine Mannschaft“, so Joppien. Der Gäste-Trainer sah nun eine verbesserte Abwehrleistung und auch gute Aktionen im Angriff. Tor um Tor holte seine Mannschaft auf, war beim 30:32 fast heran. Joppien: „Wir sind dann zweimal an der starken Preetzer Torfrau Guttau gescheitert. Das hat am Ende dann endgültig die Partie entschieden.“

Tore für HSG Fockbek/Nübbel: Benckwitz (7), A. Scheller (6), D. Scheller (4), Witt (4), Sievers (3), Miskic (2), Imme (2), Shala (2) und Holling (1).

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