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Interview : „Nach der Preetz-Pleite hatte ich so meine Zweifel“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Gespräch mit Fockbeks Meistertrainer Reiner Heldt.

Herr Heldt, vor der Saison hatten Sie einen gesicherten Mittelfeldplatz als primäres Ziel ausgegeben. Am Ende sind Sie mit Ihrer Mannschaft Meister geworden. Haben Sie bewusst tiefgestapelt?

Nein. In den vergangenen drei Jahren haben wir immer gegen den Abstieg gespielt, beziehungsweise sind aus höheren Ligen abgestiegen. Von daher waren wir bestimmt nicht Titelfavorit, zumal mir zu Saisonbeginn nur zehn Spielerinnen zur Verfügung standen. Und dann hatte sich ja auch noch Dorte Scheller schwer verletzt (Kreuzbandriss, d. Red.).

Wann haben Sie zum ersten Mal an die mögliche Meisterschaft geglaubt?

Das war nach der guten Serie im Herbst mit den überzeugenden Siegen gegen die Spitzenteams Preetz, Mönkeberg und Bordesholm.

Gab es auch Momente des Zweifelns?

Ja. Nach der deutlichen Heimpleite gegen Preetz Anfang Februar. Da hatte das Gefühl, dass die Mannschaft nicht bereit ist, den letzten Schritt zu machen. Sie hat mich zum Glück eines Besseren belehrt. Der Druck vor dem letzten Spiel war ziemlich groß. Aber nach dem Dienstag-Training war ich überzeugt, dass wir gegen Kremperheide gewinnen. Da habe ich das Feuer in der Mannschaft gespürt. Dass Kremperheide stark ersatzgeschwächt war, hat uns natürlich in die Karten gespielt. Mein Dank gilt Kremperheide, dass sie überhaupt angetreten sind. Denn hätten sie das Spiel kampflos abgeschenkt, hätten wir ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg gegen Mönkeberg machen müssen, da in dem Fall der direkte Vergleich nicht gezählt hätte.

Hat die Mannschaft die Qualität für die SH-Liga?

Auf alle Fälle. Das Team bleibt fast komplett zusammen und muss nur punktuell verstärkt werden.

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erstellt am 24.Mär.2015 | 06:00 Uhr

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