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Landeszeitung

22. August 2017 | 19:26 Uhr

Handball : Nach der Pause eingebrochen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Es war die erwartungsgemäß deutliche Niederlage: Mit 24:35 (12:11) musste sich die HSG Schülp/Westerrönfeld in der Handball-Oberliga der Männer der Bundesligareserve der SG Flensburg-Handewitt geschlagen geben.

„Am Ende waren wir chancenlos, auch wenn wir im Rahmen unserer Möglichkeiten natürlich alles dafür tun wollten, dass es eben keine Niederlage in dieser Höhe wurde“, sagte Trainer Gunnar Kociok nach der Partie, die nur in der zweiten Halbzeit ungleich war.

Zunächst nämlich beherzigten die ersatzgeschwächten Gastgeber das, was Kociok gefordert hatte. Laufbereitschaft, geduldiges, aber beherztes Angriffsspiel, Beweglichkeit in der Abwehr. Die Flensburger, die mit Marc Blockus und Lukas Blohme zwei ihrer besten Leute gar nicht im Kader hatten, weil sie zeitgleich bei den Tarper Wölfen in der 2. Liga spielten, taten sich schwer, ihr gefürchtetes Konterspiel aufzuziehen. Dafür sorgte eine aufmerksame HSG-Deckung und auch der nicht eingespielte Rückraum mit Patrick Petriesas auf der Mitte sowie Janek Fisch und Fabian Cohrt daneben agierte clever. Das Ergebnis war eine knappe Pausenführung, nachdem sich vorher keine Mannschaft mit mehr als drei Toren absetzen konnte. Kociok war froh darüber, dass er trotz der misslichen Verhältnisse (drei Rückraumspieler fehlten) ein überraschend gutes Spiel seiner Mannschaft sah. Für Fisch und Petriesas brachte er zwischendurch Philipp Moreau und Matteo Hennigs und nach der Kabinenansprache gingen alle hoffnungsfroh zurück auf das Parkett.

Doch auch die Flensburger kamen gestärkt aus der Kabine und machten fortan ernst. Die Westerrönfelder schafften es in der Folge kaum noch, die SG-Deckung zu überwinden und so hagelte es Gegenstöße der Gäste. „Wir haben in der zweiten Hälfte einfach zu viele Fehler gemacht und sind komplett eingebrochen“, fasste Kociok geknickt zusammen. Über 15:17 und 16:22 waren die Weichen schnell gestellt und ebenso schnell war die Zehn-Tore-Marke beim 19:29 geknackt. Am Ende blieb Gunnar Kociok nur noch, das Lob zu verteilen. „Meine Jungs haben in der ersten Halbzeit wirklich gut mitgehalten, aber die Flensburger haben einfach eine tolle Mannschaft, in der jeder Handballspielen kann. Sie haben den Sieg verdient.“

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Töllner, Martensen – Moreau (1), Hohnsbehn (3/2), Jüschke (3), Fisch (7), C. Cohrt, Petriesas (1/1), Jöhnk (2), Seehase, Hennigs, Cardis (4), F. Cohrt (2), Schöler.

 

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