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TSV Alt Duvenstedt : Nach dem Rücktritt: Brauer sieht Spielerinnen in der Pflicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der ehemalige Trainer der Alt Duvenstedter Landesliga-Handballerinnen bezieht Stellung.

Nach dem kleinen Erdbeben, das die Landesliga-Handballerinnen des TSV Alt Duvenstedt erschütterte, hat sich der zurückgetretene Trainer Stefan Brauer nun zu Wort gemeldet und seine Sicht der Dinge dargelegt. „Meine Entscheidung, die Mannschaft nicht weiter zu trainieren hat keine sportlichen Gründe. In einer leistungsorientierten Landesligamannschaft gibt es ab und zu unterschiedliche Bewertungen der Leistung, der Trainingsbeteiligung und Trainingsqualität“, so Brauer. „Einige, wenige Spielerinnen waren nicht mehr bereit, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen und haben große Unruhe verursacht, die dazu geführt hat, dass wir uns zuletzt nicht mehr als Team präsentierten haben. Jeder war mit sich selbst beschäftigt und stand sich so auch oft selbst im Weg“, erklärt der Ex-Coach weiter. Abteilungsleiter Frederik Klapdor ist derweil bemüht, nicht zusätzlich Öl ins Feuer zu gießen. „Stefan hatte das Gefühl, die Mannschaft nicht mehr so richtig zu erreichen“, erklärte Klapdor nach einem Gespräch mit Brauer. Er hingegen sieht die Mannschaft nun in der Bringschuld: „Ich wollte mich dem Druck von Außenstehenden nicht mehr stellen, denn auch für mich war diese Mannschaft ein Hobby und Freizeitvergnügen. Nun stehen die vermeidlich unfair behandelten Spielerinnen in der Pflicht. Der Mannschaft wünschte Brauer für den Rest der Saison viel Erfolg und vor allem Spaß am Handball.

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erstellt am 08.Feb.2014 | 13:21 Uhr

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