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Wartezeit : Nach dem Frühstück Billard spielen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Besinnliche Stunden gab es für Kinder und Jugendliche am Heilligabend im „Gleis 3“, dem Hohenwestedter Haus der Jugend. Eine Gelegenheit, dem häuslichen Trubel für einige Zeit entfliehen.

Seit der Kreisjugendring (KJR) Rendsburg-Eckernförde 2004 das Management des Hohenwestedter Hauses der Jugend übernommen hat, ist das Weihnachtsfrühstück eine feste Einrichtung im „Gleis 3“. „Das ist für uns ein Jahresabschluss, wo alle hier im Haus aktiven Leute noch einmal zusammenkommen“, erläuterte KJR-Chef Achim Krieger, „und die Kinder haben die Möglichkeit, hier ein paar Stunden in Ruhe und fern vom häuslichen Weihnachtstrubel zu verbringen.“ Der 24. Dezember begann im „Gleis 3“ mit Kakao und Brötchen, Käse, Mettwurst und Nutella. „Alles, was das Herz begehrt“, habe es beim weihnachtlichen Frühstücksbüffet gegeben, berichtete „Gleis 3“-Leiterin Petra Bratke, während die Kinder bereits zu anderen Beschäftigungen übergegangen waren: Tischfußball, Billard und Gesellschaftsspielen.

Das Weihnachtsfrühstück war zugleich der Abschluss des Adventskalenders, im Rahmen dessen vom 1. bis zum 23. Dezember jeden Abend ein halbstündiges Bastel-, Spiel- und Singprogramm im „Gleis 3“ stattgefunden hatte. „Das war der bestbesuchte Adventskalender, der hier je gelaufen ist“, bilanzierte Krieger und lobte das Engagement seiner KJR-Vorstandsmitstreiter Oscar Yendell, Tobias Carstens und Anna Krieger-Bratke, die das „Gleis 3“-Stammpersonal bei der Gestaltung von Adventskalender-Terminen unterstützt hatten. Kinder, die mindestens fünfmal am Adventskalender teilgenommen hatten, wurden beim Weihnachtsfrühstück mit einem kleinen Geschenk belohnt.

Am 21. Januar 2013 war das „Gleis 3“ von seinem alten Standort in Bahnhofsnähe in die Hausmeisterwohnung der ehemaligen Schule Parkstraße umgezogen. „Der Raum im Obergeschoss des alten ‚Gleis 3’ hatte zwar auch seinen Charme, aber die Räumlichkeiten hier sind definitiv besser als im alten Haus“, stellte Krieger fest. „Die Außenanlagen hier sind von großem Vorteil“, ergänzte Petra Bratke mit Blick auf den ehemaligen Schulhof, wo Basketball, Fußball und Tischtennis gespielt werden kann.

„Das ‚Gleis 3’ ist und bleibt eins der wichtigsten Projekte des Kreisjugendrings“, betonte Krieger, „wir werden uns weiter bemühen, uns mit dem Programm und den Öffnungszeiten den Bedürfnissen der Kinder anzupassen.“ Die monatliche KJR-Sprechstunde im „Gleis 3“ (an jedem dritten Montag im Monat, 16 bis 20 Uhr) wird es auch weiterhin geben. Für die Osterferien 2014 ist ein Freizeitangebot unter dem Motto „Gleis 3 auf Reisen“ geplant. Eine Namensänderung für das Haus der Jugend, das ja nun nicht mehr an den Bahngleisen liegt, steht nicht zur Debatte. „Der Name ‚Gleis 3’ ist mit einer Tradition verbunden“, stellte Krieger fest, „wenn keiner eine Superidee für einen neuen Namen hat, bleibt es beim ‚Gleis 3’, denn eine Namensgebung auf Krampf bringt nichts.“

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