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Mysteriöse Zeichen: Die Suche geht weiter

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2014 | 15:19 Uhr

Auch nach mehr als 15 Jahren Forschung und etlichen Aufrufen in der Landeszeitung hat Museumsbesitzer Karl von Puttkamer noch immer keine Lösung: Die mysteriösen Zeichen auf den alten Holzbalken (wir berichteten mehrfach) konnten nach wie vor nicht entschlüsselt werden. Am Museumstag wird von Puttkamer nochmals auf die Balken aufmerksam machen. „Wir treten momentan auf der Stelle“, gibt der Sammler zu.

Eine mögliche weitere Vorgehensweise sei eine so genannte Dendrochronologie. Dabei handelt es sich um eine Datierungsmethode, bei der die Jahresringe von Bäumen anhand ihrer unterschiedlichen Breite einer bestimmten, bekannten Wachstumszeit zugeordnet werden. „So könnte man sowohl das Jahr als auch die Herkunft bestimmen“, sagt Karl von Puttkamer. Sollten die Balken laut der Untersuchung, wie vermutet, aus Südschweden kommen, könnte man sich auf das Gebiet beschränken. Aber auch eine Herkunft aus Schleswig-Holstein oder Niedersachsen sei bislang noch nicht auszuschließen.

Eine Dendrochronologie sei allerdings nur dann sinnvoll, wenn drei bis vier solcher Balken untersucht werden. „Denn ein Balken allein könnte ja auch ein Ausreißer sein“, sagt von Puttkamer. Um völlig sicherzugehen, seien also mehrere Untersuchungen nötig. „Und das kostet“, betont der Gnutzer. Pro untersuchtem Balken wären bis zu 160 Euro fällig. Um das finanzieren zu können, hofft von Puttkamer auf mögliche Sponsoren. Nach so einer Untersuchung könne man nämlich das Suchfeld auf ein Minimum einschränken.

Am kommenden Sonntag finden auf dem Hof von Karl von Puttkammer bereits zum 13. Mal Aktionen zum Museumstag statt. Dort wird er nicht nur seine Forschungen zu den seltsamen Zeichen auf den Holzbalken vortragen (Vortrag um 13 Uhr), sondern auch vieles mehr anbieten. So gibt es die mittlerweile legendären Mausefallenvorträge, eine Ausstellung mit anderen interessanten Objekten, Führungen durch das Museum sowie einen Museumsflohmarkt. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr können die Besucher in „De ohle Weg 18“ den Museumstag genießen. Speisen und Getränke stehen auch bereit.

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