Feuer in Hanerau-Hademarschen : Mutmaßlicher Brandstifter in Haft

Viel haben die Flammen nicht übrig gelassen: Das Haus in Hanerau-Hademarschen brannte vollständig nieder.
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Viel haben die Flammen nicht übrig gelassen: Das Haus in Hanerau-Hademarschen brannte vollständig nieder.

Der 22-Jährige gibt als Grund für die Brandstiftung seine Frustration über seine Lebensumstände an. Er ist in der JVA Neumünster.

shz.de von
13. Mai 2016, 13:53 Uhr

Hanerau-Hademarschen | Eine Woche nach einem größeren Feuer in einem Wohn- und Wirtschaftsgebäude in Hanerau-Hademarschen hat das Amtsgericht Rendsburg Haftbefehl gegen einen Verdächtigen erlassen.

Der 22-Jährige sitze inzwischen in der Justizvollzugsanstalt Neumünster, teilte die Staatsanwaltschaft Kiel am Freitag mit. Er habe bei seiner Vernehmung die Tat gestanden. Das Motiv soll Frustration über die eigenen Lebensumstände sein.

Dem Mann wird laut Staatsanwaltschaft schwere Brandstiftung vorgeworfen. Es bestehe Wiederholungsgefahr. Der Resthof war am Freitag vergangener Woche in Flammen aufgegangen. Fast 100 Feuerwehrleute bekämpften das Feuer, aber die Hofgebäude wurden komplett zerstört.

Ein 60 Jahre alter Bewohner konnte erst in letzter Sekunde von seinem Balkon gerettet werden. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung, ist laut Staatsanwaltschaft aber mittlerweile außer Lebensgefahr.

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