Multikulturelles Miteinander beim Fest in der Moschee

Die Gäste genossen das  gute Wetter.
Die Gäste genossen das gute Wetter.

Islamisches Zentrum lud zur fünften Sommerfeier ein / Entspannte Atmosphäre bei orientalischen Leckereien

shz.de von
10. Juni 2014, 07:00 Uhr

Der Duft von türkischen Spezialitäten lag in der sommerliche-warmen Luft und orientalische Musik sorgte für eine entspannte Atmosphäre: Rund um die Moschee in der Eckernförder Straße fand am Wochenende das fünfte Sommerfest des Islamischen Zentrums (IZ) Rendsburg statt. Neben einem bunten Programm für Kinder und Erwachsene hatten die Besucher dabei auch die Gelegenheit, die Moschee zu besichtigen.

„Von Flensburg bis Hamburg“ seien die Gäste angereist, freute sich Hayrullah Yazici vom Jugendvorstand des Islamischen Zentrums über das große Interesse, auch über das der deutschen Besucher. Unter ihnen war Dr. Burkard Behm. Bei einem Vortrag des Lions-Clubs habe er schon viel über die Moschee erfahren, berichtete der Rendsburger Arzt – auch über die anfänglichen Probleme. Er sprach damit auf die teils kontroversen Diskussionen vor dem Bau des Islamischen Zentrums an. Die Moschee in Rendsburg ist die größte in Schleswig-Holstein und wurde im Oktober 2009 nach zehnjähriger Bauzeit eröffnet. Eigenleistungen der Gemeindemitglieder machten den Bau damals erst möglich. Jetzt wolle er sich selbst einen Eindruck machen, erklärte Behm. Zusammen mit Ehefrau Zuzana und Sohn Maximilian bekam er bei einer Führung durch die Moschee durch Ibrahim Leinkenjost Informationen aus erster Hand. Zuvor aber genoss die Familie Behm das reichhaltige Angebot türkischer Spezialitäten. Die Gäste erfreuten sich an Grillspießen, Leckereien wie türkischer Pizza und süßem Gebäck oder an dem Freiluft-Basar. Eine Hüpfburg war bei den Kindern gefragt. Die Rendsburger Polizei präsentierte sich und ihre Arbeit und ließ Kinder auf einem Motorrad probesitzen.

Das Ziel des Sommerfestes, der multikulturelle Gedankenaustausch, sei erreicht worden, freute sich Hayrullah Yazici: „Hier sind Menschen aus verschiedenen Kulturen miteinander ins Gespräch gekommen.“

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