1. Basketball-Regionalliga : „Müssen Hopkins an die Kette legen“

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In der 1. Basketball-Regionalliga empfängt der BBC Rendsburg den Tabellenfünften VfL Stade. Dreh- und Angelpunkt bei den Gästen ist David Hopkins. „Ihn müssen wir an die Kette legen“, fordert Rendsburgs Coach Bjarne Homfeldt.

shz.de von
10. Januar 2015, 06:00 Uhr

Die Statistik weist den BBC Rendsburg als eines der heimstärksten Teams in der 1. Basketball-Regionalliga aus. In sechs Begegnungen verließen die Twisters das Parkett der Herderhalle viermal als Sieger. Auswärts (fünf Niederlagen) ging hingegen gar nichts. „Sicherlich spielt das Publikum eine große Rolle. Wir haben in Rendsburg eine der lautesten Hallen der Liga. Das pusht meine Jungs nach vorne“, sagt Trainer Bjarne Homfeldt, der die vermeintliche Heimstärke aber etwas relativiert. „Man muss auch mal sehen, gegen wen wir gewonnen haben. Das waren alles Teams, die in der Tabelle hinter uns stehen. Gegen Mannschaften, die vor uns stehen, haben wir auch zu Hause verloren. Von daher ist die Bilanz nicht ganz so aussagekräftig. Aber ich hoffe, dass mich meine Jungs gegen den VfL Stade eines Besseren belehren.“ Denn mit dem Tabellenfünften kommt heute (19.15 Uhr) ein Gegner in die Herderhalle, der besser platziert ist als die Twisters (8.).

Doch die Trauben gegen den VfL Stade hängen hoch, wenngleich das Hinspiel zum Saisonauftakt nur knapp mit 85:92 verloren wurde. „Die Stader hatten aber eine ganz schlechte Vorbereitung und große Schwierigkeiten zu Saisonbeginn. Mittlerweile haben sie sich gefangen“, sagt Homfeldt, der den Gegner als „eines der individuell stärksten Teams der Liga“ einschätzt. Vor allem vor David Hopkins, dem mit 236 Punkten und 42 Assists zweiteffektivsten Spieler der Liga, hat der Twisters-Coach „einen Heidenrespekt. Er ist nicht nur ein Top-Scorer, sondern auch brillanter Passgeber. Wenn es uns gelingt, ihn an die Kette zu legen, haben wir gute Chancen.“

Ein erneuter Heimsieg wäre für Homfeldt im Kampf um den Klassenerhalt schon „die halbe Miete“. Seine Hochrechnungen haben ergeben, „dass noch zwei Siege reichen sollten, um am Ende über dem Strich zu stehen. Je früher wir mit dem punkten anfangen, desto entspannter können wir den Duellen mit den direkten Konkurrenten entgegenblicken.“ Ein Endspiel um den Klassenerhalt am letzten Spieltag beim Bürgerfelder TB möchte Homfeldt vermeiden – weil sein Team bisher nur zu Hause erfolgreich war.

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