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Handball-SH-Liga der Frauen : Müller führt Alt Duvenstedt zum Derby-Sieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die SH-Liga-Handballerinnen des TSV Alt Duvenstedt haben das Derby gegen die HSG Fockbek/Nübbel mit 30:28 (13:12) gewonnen und triumphierten wie im Hinspiel (28:27). Es war der erste Sieg nach 83 Tagen ohne doppelten Punktgewinn für den TSV.

Der Knoten ist geplatzt, die Sieglos-Serie von zuletzt 83 Tagen beendet: Die SH-Liga-Handballerinnen des TSV Alt Duvenstedt gewannen das Derby gegen die HSG Fockbek/Nübbel mit 30:28 (13:12) und triumphierten wie im Hinspiel (28:27).

Rivalität ja, Gezicke nein: Das Nachbarschaftsduell fand nach Aussage von TSV-Trainerin Kerstin Müller in einer „schönen Atmosphäre“ statt, ohne dass es an Rasse und Klasse fehlte. Ein „Spiel auf Messers Schneide“ sah Fockbeks Trainer Reiner Heldt: „Alt Duvenstedt dominierte in der ersten Halbzeit, die zweite gehörte uns.“

Das sah Müller ähnlich: „Wir waren vor dem Wechsel die klar bessere Mannschaft.“ Nach dem 2:3 übernahmen die Gastgeberinnen vor 130 Zuschauern das Kommando, legten ein zwischenzeitliches 7:3 (16.) vor und gingen mit einer hauchzarten Führung in die Kabinen. Doch die Gäste stemmten sich gegen die elfte Saisonniederlage. Nicole Born und Katrin Witt brachten die Fockbekerinnen mit 14:13 in Führung, die der Tabellenelfte über 16:14 (35.) und 22:20 (46.) sogar bis zum 25:24 (50.) hielt. „Wir haben uns um die Früchte unserer Arbeit gebracht“, haderte Heldt mit einer Torflaute zwischen der 50. und 56. Minute. In diesem Zeitraum führten Madita Jeß, Geske Goetzin und dreimal Birka Kossek mit ihren Treffern die Vorentscheidung der Alt Duvenstedterinnen herbei (29:25). „Ausschlaggebend war unser besser besetzter Rückraum“, resümierte Müller, die neben Jenny Kiehn, Jeß und Kossek vor allem ihre Schwester Britta mit ihren 14 Toren hervorhob: „Sie hat sehr gut gespielt und war unsere Lebensversicherung.“ Wichtig war auch, dass Lone Kurbjuhn nicht so zur Entfaltung kam wie im Hinspiel. Geske Goetzien und Denise Schütt nahmen die Fockbekerin fast über die gesamte Spielzeit „kurz“. Eine packende Schlussminute vergab die überzeugende Svenja Jöns, als sie den Ball vom Siebenmeterstrich beim 29:27 an den Pfosten warf.



TSV Alt Duvenstedt: Holz, Stegmann - Schütt (1), Kossek (6), Drews (1), Marrek, Kiehn (1), Jeß (2), B. Müller (14/6), Studt (1), Goetzien (2), Schröder (1), Gehl, Ohm (1).
HSG Fockbek/Nübbel: Sacher, Brudniok - Jöns (6/3), Sieck-Pahl (2), Witt (5), Sievers, Lutz, Götz, Tiedtke, Kurbjuhn (3), Ehlers (2), Born (4), Tietz (4), Feist (2).



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