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Handball, Landespokal der Frauen : Mühelos das Final Four erreicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballerinnen der HG OKT haben durch einen 39:22-Erfolg beim MTV Herzhorn die Endrunde im Landespokal erreicht. Von Beginn an wurde der Drittligist seiner Favoritenrolle bei den zwei Klassen tiefer spielenden Gastgeberinnen gerecht.

Die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und ohne große Mühe in das Final Four im Landespokal am 15./16. März 2016 eingezogen. Das Team von Trainer Vagn Hansen setzte deutlich mit 39:22 (19:9) beim zwei Klassen tiefer spielenden SH-Ligisten MTV Herzhorn durch. Neben der HG OKT haben auch die Drittligisten TSV Nord Harrislee und SV Henstedt-Ulzburg sowie der Oberligist TSV Wattenbek die Endrunde erreicht.

Auch wenn den Gästen das Wachsverbot in der Sporthalle Krempe nicht sonderlich behagte, so gab es doch schon früh keinen Zweifel am späteren Sieger. Elina Hesse brachte Herzhorn mit 1:0 in Führung – das war es denn auch schon für ihr Team. Die Gastgeberinnen hatten große Probleme mit der 3:2:1-Deckung der HG. Der Rückraum des MTV verlor jegliche Durchschlagskraft und die Hansen-Schützlinge kamen immer wieder über die erste und zweite Welle zum Erfolg. Innerhalb weniger Minuten setzte sich der Favorit auf 8:1 ab. „Auch wenn wir wegen des Wachsverbotes nicht so schnell wie gewohnt spielen konnten und auch der eine oder andere Ball nicht immer so ankam, wie wir es uns gedacht hatten, hatten wir früh die Kontrolle über das Spiel“, berichtete Hansen. Der MTV Herzhorn war weder in der Lage, das Tempo der HG mitzugehen, noch hatte die Mannschaft das nötige Potenzial, um der HG aus dem Positionsspiel gefährlich werden zu können. Und so nutzte Hansen die Partie, um frühzeitig durchzuwechseln und die Positionen anders zu besetzen. Besonders vom Auftritt der A-Jugendlichen Julia Tiedemann war der HG-Coach angetan. „Julia hat sich sehr gut ins Spiel eingefügt“, lobte Hansen. Am Ende standen vier Treffer für den Youngster zu Buche.

Obwohl das Spiel bereits zur Pause mit dem 19:9 entschieden war, hielten die HG-Spielerinnen das Tempo nach dem Seitenwechsel hoch und demonstrierten ihre Klasse. „Jetzt wissen wir, wie der Ball zwei Klassen höher gespielt wird“, meinte Herzhorns Trainer Michael Janke anerkennend. Sein Gegenüber hatte hingegen sichtlich Spaß am Auftritt seiner Mannschaft. Hansen: „Wir haben wie aus einem Guss gespielt. Und was besonders schön ist, alle Spielerinnen waren an den Torerfolgen beteiligt.“

HG OKT: Fasold, Lobstaedt – Seidel (8/4), Küppers (3), K. Rohwer (3), Steffek (3), Pahl (3), Linke (4), Peters (5), H. Rohwer (3), Tiedemann (4/1), Lübker (3).

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