2. Basketball-Regionalliga : MTSV-Niederlage nach Verlängerung: „Bitterer kann ein Spiel nicht laufen“

Wieder im Kader: Fenja Iversen ist aus dem Urlaub zurück.
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Wieder im Kader: Fenja Iversen ist aus dem Urlaub zurück.

Das Glück war dem Hohenwestedter Basketballerinnen gegen den SC Alstertal/Langenhorn II nicht hold.

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17. November 2013, 19:30 Uhr

Die Leistungskurve der Basketballerinnen des MTSV Hohenwestedt geht weiter nach oben. Leider schlägt sich diese Erkenntnis derzeit nicht in den Ergebnissen nieder. Auch im fünften Spiel der Saison blieben die Mittelholsteinerinnen ohne Sieg und unterlagen in einer dramatischen Partie gegen die SC Alstertal/Langenhorn II denkbar knapp mit 59:61 (14:13, 22:28, 33:35, 47:47) nach Verlängerung. Der MTSV bleibt somit das Tabellenschlusslicht der 2. Regionalliga Nord.

Sie hatten super gespielt, toll gekämpft und alles gegeben, aber am Ende standen die Hohenwestedterinnen mit Tränen in den Augen auf dem Parkett und konnten es nicht fassen, was ihnen gerade widerfahren war. „Bitterer kann ein Spiel wirklich nicht laufen. Wir haben unsere beste Saisonleistung abgeliefert. Die Entscheidung hatte nichts mehr mit Können zu tun. Das war pures Glück“, erklärte MTSV-Trainer Henning Schemann. Schon nach den 40 regulären Spielminuten hätte die Partie entschieden sein können. Nur wenige Sekunden vor Schluss hatte Martha Laessing von der Freiwurflinie für den 47:47-Ausgleich gesorgt. Nach dem erfolglosen Gäste-Angriff, hatte Fenja Iversen (Foto) den Sieg in der Hand. Mit der Schlusssirene hatte sie den Ball aus der Mitteldistanz abgefeuert. Der aber entschied sich nach seinem Tanz auf der Ringkante, nicht durch das Netz zu fallen.

In der anschließenden Verlängerung hatte sich der Basketballgott dann erneut gegen die Gastgeberinnen verschworen. Die Partie wogte hin und her. „Ich weiß nicht, wie viele Führungswechsel es gab“, so Schemann. Den letzte Wurf hatten diesmal die Gäste – wieder mit der Schlusssirene. Aber Alstertals Emily Nuber hatte mehr Glück als Iversen zuvor. „Dann steht man da und weiß nicht was man sagen soll“, haderte Schemann.

MTSV Hohenwestedt: Boll (17/1x3), Bünning, Höpfner (8), Iversen (2), Laessing (11), Lück, Ohrt (2), Redinger (15/1x3), Schilke (3), Storm (1).

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