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Fussball-Verbandsliga : MTSV Hohenwestedt enttäuscht auf ganzer Linie

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem tollen Abschneiden in der Vorsaison ist beim MTSV Hohenwestedt zur Halbzeit der aktuellen Spielzeit Ernüchterung eingekehrt.

shz.de von
erstellt am 17.Jan.2014 | 06:07 Uhr

Mit großen Hoffnungen ist der MTSV Hohenwestedt in die Saison 2013/14 gestartet. Fußballobmann Werner Butenschön und Trainer Dierk Schröder waren sich im Vorfeld des Beginns der neuen Spielzeit einig, dass mit dem vorhandenen Spielmaterial wie in der Vorserie ein Mitspielen im Spitzenfeld der Verbandsliga Süd-West möglich ist. Vielleicht sogar mit einem noch besseren Ergebnis, als im Spieljahr davor, das mit einem dritten Platz im Endklassement hinter PSV Neumünster und FC Itzehoe abgeschlossen wurde.

Allein zwölf interessante Neuzugänge bauten den Gesamtkader auf zunächst 30 Spieler aus. Dieser wurde zum Saisonstart zwar auf ein „Normalmaß“ reduziert, doch im Laufe der Serie schrumpfte das Spielermaterial durch Verletzungssorgen immer weiter zusammen. Keeper Tobias Brüggen verletzte sich gegen Lägerdorf so schwer, dass er für die restlichen Spiele bis zur Winterpause ausfiel. Die Neuzugänge Momme Boye, Matthias Landt und Sebastian Glodde spielten nicht regelmäßig, auch der hoch eingeschätzte Kevin Junge saß vielfach auf de Bank. Ein Aspekt, der den fehlenden Erfolg mit begründete. Die Hoffnungen auf Erfolg erfüllten sich aber von Beginn an nicht.

Der Auftakt mit einem 0:4 beim VfR Horst war mehr als nur ein Fingerzeig, was den Hohenwestedtern erwarten würde. Zwar ließen die MTSVer mit dem 7:2 gegen Aufsteiger SV Todesfelde II im ersten Heimspiel der Saison eine schnelle Rückkehr in die Erfolgsspur vermuten, doch danach hagelte es sieben Niederlagen in Folge und der Absturz in untere Tabellenregionen war perfekt. Am elften Spieltag schien der 4:1-Heimerfolg gegen den TSV Lägerdorf befreiende Wirkung zu erzeugen. „Wir sind eigentlich stark genug, müssen nur unsere Leistung abrufen“, äußerte sich MTSV-Freistoßspezialist Christian Gieseler. So richtig gelang der Durchbruch jedoch immer noch nicht. Die Hohenwestedter Fangemeinde musste sich in den folgenden Wochen an wechselnden Erfolg gewöhnen. Siegen gegen Einfeld (7:0) und Kaltenkirchen (3:2) sowie einem 3:3 im Rückspiel gegen den VfR Horst standen weitere Niederlagen in Neumünster (1:3), Henstedt-Ulzburg (0:3) und Todesfelde (0:3) gegenüber. Mit 34:44 Toren und 13 Punkten aus 16 Begegnungen reichte es für die Elf von Trainer Dierk Schröder bislang nur zu einem 12. Tabellenplatz. „Unerwartet und enttäuschend“, wie Spartenleiter Werner Butenschön feststellen musste. Auffallend ist in erster Linie die Auswärtsschwäche des MTSV, der alle sieben Partien auf fremden Plätzen verlor.

Da verwundert es nicht, dass sich, zumindest im erweiterte im Umfeld, Unruhe breit machte, die auch mögliche personelle Konsequenzen beinhaltete. Eine aufkommende Spekulation in der Trainerfrage wies MTSV-Fußball-Boss Butenschön aber vehement zurück. „Wir haben niemanden angesprochen und suchen keinen neuen Trainer.“ Dierk Schröder hat in Hohenwestedt also weiterhin das Vertrauen und die Chance, mit seiner Mannschaft im zweiten Teil der Saison im Frühjahr die Bilanz positiv zu korrigieren.

Zunächst blickt der MTSV auf das traditionelle Hallenfußball-Großereignis in der Hohe Geest-Sporthalle (Rektor-Wurr-Straße). Dort steigt am 25. Januar der beliebte Autostadt-Cup.

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