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Basketball-Regionalliga : MTSV-Damen tanken Selbstvertrauen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem Sieg im Viertelfinale des Landespokals wollen die Hohenwestedter Basketballerinnen nun auch in der 2. Regionalliga durchstarten.

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erstellt am 17.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Nach dem Sieg über die BG Preetz/TV Jahn im BVSH-Pokal hatten die Basketballerinnen des MTSV Hohenwestedt gleich doppelten Grund zur Freude. Zum wiederholten Male steht der Titelverteidiger in der Runde der letzten Vier und trifft dort auf den Kieler TB. Aber beinahe noch erfreulicher war das Comeback von Valeska Wenzel. Mit zwei Punkten beim 79:60 (16:16, 33:31, 54:48)-Erfolg konnte sie sich gleich wieder in die Statistik eintragen.

Anfang März des vergangenen Jahres zog sich die 1,80m große Flügelspielerin nach einem Zusammenprall mit ihrer damaligen Mitspielerin Meike Lohr schwere Gesichtsverletzungen im Gesicht zu und musste sich mehreren Operationen unterziehen. „Wir freuen uns alles, dass sie wieder dabei ist“, sagte Trainer Henning Schemann. Aus ärztlicher Sicht sei alles wieder in Ordnung. „Es ist nun eine Sache des Kopfes bei ihr, so in die Zweikämpfe zu gehen wie vor ihrer Verletzung.“ Aber man werde ihr die Zeit geben, die sie braucht. Nachdem der Rückrundenauftakt in der 2. Regionalliga Nord bei 1860 Bremen am vergangenen Sonnabend misslungen war, tankten die Mittelholsteinerinnen vor dem nächsten Punktspiel gegen die BG Rotenburg/Scheeßel II (Sonnabend, 17 Uhr, Halle Am Park) frisches Selbstvertrauen und besiegten einen Gegner, der in die Kategorie „echter Prüfstein“ einzuordnen ist. Umso mehr freute sich Schemann über den Auftritt seines Teams. Mit einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung gegen den Tabellenzweiten der Oberliga zog der MTSV ins Pokalhalbfinale ein. „Endlich einmal haben alle über die gesamten vierzig Minuten eine konzentrierte Leistung gezeigt. Das war der Schlüssel zum Sieg“, erklärte der Hohenwestedter Coach. Die Spielweise der Gastgeberinnen beschrieb Schemann als unorthodox. Zumeist ging es über die robuste Centerspielerin. Aber der MTSV fand das richtige Mittel. „Wir haben uns nicht allein auf Geertje Redinger verlassen“, so der Trainer. Die MTSV-Centerin ist zumeist Dreh- und Angelpunkt im Hohenwestedter Spiel – bisweilen zu oft. Und obwohl sie mit 20 Punkten wieder einmal die Top-Scorerin war, wurde sie von ihren Mitspielern unterstützt, die sich allesamt auf dem Punktezettel eintrugen.

Morgen im ersten Heimspiel des neuen Jahres wollen sie diesen Schwung mitnehmen. „Scheeßel spielt anders und sucht nicht so häufig den Weg über die Spielerinnen unter dem Korb“, weiß Schemann und verweist auf das Hinspiel. „Damals haben wir in der Offensive unser bestes Spiel gemacht. Wir müssen aus der Bewegung kommen und wieder so konzentriert zur Sache gehen, wie im Pokal.“

MTSV Hohenwestedt: Boll 5 (1x3), Bünning (3), Höpfner (6), Iversen (3), Laessing (12), Lück (4), Ohrt (9), Redinger (20), Schilke (10), Storm (5), Wenzel (2).

 

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