Basketball-Oberliga : MTSV-Damen sind obenauf

Landesmeister: Die erfolgreichen Oberliga-Basketballerinnen des MTSV Hohenwestedt mit Coach Henning Schemann.
Landesmeister: Die erfolgreichen Oberliga-Basketballerinnen des MTSV Hohenwestedt mit Coach Henning Schemann.

Hohenwestedts Basketballerinnen feiern die Meisterschaft, verzichten aber auf Aufstieg in die 2. Regionalliga.

shz.de von
07. Mai 2015, 16:30 Uhr

Die Basketball-Damen des MTSV Hohenwestedt sind Landesmeister. Das Team von Trainer Henning Schemann hat sich souverän den Titel in der Oberliga geholt. Der Plan, den die MTSV-Basketballerinnen mit ihrem freiwilligen Abstieg aus der 2. Regionalliga vor einem Jahr verfolgten, ist exakt aufgegangen: In der zurückliegenden Oberliga-Saison konnten fünf hochtalentierte Juniorinnen in das Damenteam integriert und zu verantwortungsbewussten Spielerinnen aufgebaut werden. Ein Jahr wollen die Hohenwestedterinnen noch in der Oberliga bleiben, weitere Jugendspielerinnen ins Team holen und noch einmal den Landesmeister-Titel in Angriff nehmen, um ab der Spielzeit 2016/17 wieder in der 2. Regionalliga mitzumischen.

„Zu Beginn der Saison wussten wir nicht genau, wo wir standen“, sagt Schemann rückblickend. „Nachdem wir freiwillig in die Oberliga runtergegangen waren, hatten wir vier Abgänge zu verzeichnen und uns im Gegenzug mit fünf jungen Spielerinnen aus den eigenen Reihen verstärkt.“ Lisa Jarausch (19 Jahre), Julia Hinrichsen (18), Alicia Hauschildt (16), Ida Behrens (14) und Johanna Voß (13) hatte der Coach ins Team geholt. „Am Anfang der Saison haben erstmal unsere routinierten Spielerinnen das Team geführt“, vermerkt Schemann mit Blick auf Spielführerin Geertje Redinger und die übrigen Basketballerinnen mit höherklassiger Erfahrung: Annika Krüger, Kathrin Ohrt, Valeska Wenzel, Viktoria Storm, Marisa Lück und Martha Laessing.

Nachdem seine Schützlinge ihr erstes Spiel gegen den Kieler TB III mit 20 Punkten Vorsprung gewannen, konnte der Trainer sich erstmal entspannen. Aber nur ein paar Spieltage und Siege lang. „Mit zunehmender Saison hatten wir dann immer mehr Verletzte zu beklagen“, berichtet Schemann. Redinger, die ihr Kapitänsamt nach fünf Partien an Storm abgeben musste, fiel ebenso verletzungsbedingt aus wie Krüger und Wenzel. „Da mussten wir dann die jungen Spielerinnen ins kalte Wasser schubsen“, so Schemann.

Ihre Bewährungsprobe hatten die Nachwuchsspielerinnen zu bestehen, als die Basketballerinnen des BBC Rendsburg zum Derby in Hohenwestedt zu Gast waren. Die MTSV-Damen lieferten beim 65:45-Sieg in eigener Halle ihre beste Saisonleistung und ihr Meisterstück ab. Da störte auch die abschließende 53:66-Niederlage bei Vorwärts Kiel nicht mehr. „Nach dem bombastischen Spiel gegen Rendsburg war die Luft einfach raus“, meint Schemann, dessen Team in der Saison nur drei Niederlagen zu verbuchen hatte: zwei in der Oberliga (gegen den Kieler TB II und gegen Vorwärts Kiel) und eine im Halbfinale des Landespokals, als man sich dem Regionalligisten Kieler TB geschlagen geben musste.

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