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„Mode ist für mich ein Stück Lebensqualität“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Marlies Zahlten: Trotz Lampenfieber im Finale

von
erstellt am 16.Apr.2014 | 11:44 Uhr

„Ich bin kein Mensch, der schüchtern in der Ecke sitzt“, sagt Marlies Zahlten von sich. Trotzdem habe sie beim Casting Lampenfieber gehabt, gesteht die 67-Jährige. Aber sie überzeugte die Jury und ist nun im Finale des Model-Wettbewerbs. Dabei kam der Impuls, sich zu bewerben, gar nicht von ihr selber. „Meine Tochter hat mich im Garten fotografiert“, erzählt sie, „und die Bewerbung dann über ihren E-Mail-Account abgeschickt.“ Daher stand auch eine falsche Körpergröße in den Unterlagen: Marlies Zahlten misst 173 und nicht 178. Aber vielleicht kommt sie trotzdem groß raus.

„Es war ein super Tag!“, begeistert sich die Rendsburgerin noch heute über das Casting im Büdelsdorfer Druckzentrum – und würde jetzt auch gerne unter die Top Ten kommen. Denn: „Ich möchte noch so viel machen“, beschreibt die Frau mit jungen Stimme und der fröhlichen Ausstrahlung ihre Pläne für die nächsten Jahre. Nach Bekanntwerden ihrer Teilnahme am Wettbewerb riefen zahlreiche Bekannte an. Allen nannte sie als Argument für ihr Mitmachen: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Man sieht es Marlies Zahlten an: „Mode finde ich spannend.“ Die letzten Jahre vor der Rente hat sie als Mode-Verkäuferin gearbeitet. Ein gutes Erscheinungsbild ist ihr wichtig. Schöne Kleidung ist für die 67-Jährige ein Stück Lebensqualität und Lebensgefühl. Kochen, Tiere und Lesen sind ihre Hobbys. „Ich koche sehr gern“, sagt die Rendsburgerin, die auch mit Leidenschaft Gäste bewirtet. Und so sind ihre Geschenkgutscheine im Freundeskreis sehr beliebt, die gegen ein Essen bei ihr eingelöst werden können.

Lesen ist außerdem ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens: Die Zeitung gehört dazu, aber vor allem Bücher. Vom „Drachentöter“ schwärmt sie. Joy Fielding zählt zur Entspannungslektüre, und momentan liest sie „Der Gefangene des Himmels“ von Carlos Ruiz Zafón. Ein weiterer wichtiger Teil ihres Lebens: Ihre Tochter und ihre dreijährige Enkelin. Die werden sich natürlich freuen, wenn sie weiter kommt. Aber sie sagt: „Wenn nicht, dann war es jedenfalls toll, dabei gewesen zu sein.“

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