Basketball-Regionalliga : Mit Tempo zum Heimsieg

Wieder im Kader: Fenja Iversen ist aus dem Urlaub zurück.
Wieder im Kader: Fenja Iversen ist aus dem Urlaub zurück.

Vor einer schweren Aufgabe stehen die Basketballerinnen des MTSV Hohenwestedt gegen die BG Hamburg-West.

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08. März 2014, 14:30 Uhr

Nur noch zwei Spiele stehen für die Basketball-Damen des MTSV Hohenwestedt an – zwei Heimspiele. Die Chance auf eine Verbesserung in der Tabelle der 2. Regionalliga Nord ist zwar noch da, aber dazu bedarf es schon zweier Siege am Sonnabend gegen die BG Hamburg-West (17 Uhr) und am 22. März gegen den Oldenburger TB.

Hohenwestedts Trainer Henning Schemann glaubt fest an diese Chance, auch wenn die Spielzeit bisher nicht von allzu vielen Erfolgserlebnissen geprägt war. Die guten Nachrichten vor dem Duell mit dem Tabellenzweiten kommen aus dem Personallager. Fenja Iversen und Valeska Wenzel sind aus dem Urlaub zurück und werden zumindest in den Kader zurückkehren. „Für wie viel Spielzeit es nach dreiwöchiger Pause bei den Beiden reicht, müssen wir sehen“, sagt Schemann. Allein zum Zuschauen dürften sie nicht verdammt sein, denn hinter den Einsätzen von Geertje Redinger (Magenprobleme) und Martha Laessing (Grippe) stehen dicke Fragezeichen.

Nach dem bisherigen Verlauf der Saison wäre es töricht, die Hohenwestedterinnen nicht als Außenseiter in diesem Duell zu bezeichnen. Nur eine Niederlage steht in der Statistik der Gäste und die liegt lange zurück. Am 1. Spieltag erwischte der Oldenburger TB die Hamburgerinnen auf dem falschen Fuß und gewann mit 72:57. „Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft“, weiß der Coach. Es handelt sich beinahe um den gesamten Kader des ehemaligen Zweitliga-Teams. Wenn sie ihre abgeklärte Spielweise durchbringen und den Ball geordnet unter den Korb des Gegners vortragen, dürfte es schwer werden das zu verteidigen. „Dann sind sie einfach zu stark“, sagt der Hohenwestedter Trainer. Er fordert ein hohes Tempo von seinen Spielerinnen: „Wir müssen einfach versuchen, viele Fast-Breaks zu laufen.“ Zudem hofft Schemann, dass der Gegner vielleicht nicht in voller Besetzung anreist. „Wenn sie mit einem kleinen Kader kommen, ist das sicherlich kein Nachteil für uns“, formuliert er es vorsichtig optimistisch.

Allerdings weiß auch Schemann, dass es in erster Linie an seiner Mannschaft selbst hängt, ob die Partie erfolgreich verläuft. „Wir müssen uns einfach auf unser Spiel konzentrieren und so wenig Fehler wie möglich machen. Eine Chance hatten wir bisher in fast jedem Spiel, aber wir haben uns durch eigene Unzulänglichkeiten oft selber geschlagen“, erklärt er.

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