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Silvester : Mit Ruhe und Raketen ins Jahr 2014

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Es muss nicht immer das ganz große Feuerwerk sein. Rendsburger freuen sich im Kreise von Familie und Freunden auf einen guten Rutsch.

shz.de von
erstellt am 31.Dez.2013 | 08:00 Uhr

Das alte Jahr klingt aus, das neue Jahr beginnt. So viel ist klar. Doch wie feiern die Rendsburger den Wechsel von 2013 nach 2014? Ruhig und beschaulich oder doch lieber laut und ausschweifend? Wie sehen die Wünsche für das neue Jahr aus? Was war 2013 bemerkenswert? Was darf an Silvester nicht fehlen? Ein paar Köpfe der Stadt standen der Landeszeitung Rede und Antwort.

„Ganz geruhsam“ möchte Rendsburgs Revierleiter Andreas Tix ins neue Jahr rutschen. Gemeinsam mit seiner Frau hat er vor allem eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. „Wir hüten unsere sieben Monate alte Enkelin Jette ein“, sagt der Polizist. Jettes Mama darf unterdessen feiern: „Die jungen Leute machen bei sich zu Hause Party.“ Für das neue Jahr wünscht sich Tix speziell wieder mehr Respekt für Polizeibeamte. Damit sei es – wie jüngst bei den Krawallen in Hamburg – nicht weit her: „Es wird Zeit, dass der Stand der Polizei ein besserer wird und dass Polizisten nicht mehr so häufig Ziel von Angriffen werden.“ Bei der Frage nach seinem persönlich besten Moment 2013 muss Tix nicht lange überlegen: „Ich bin zum ersten Mal Großvater geworden. Das hat wirklich alles übertroffen.“

Auch Diana Marschke, Geschäftsführerin des Diakonischen Werk des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde, geht den Jahreswechsel eher gemächlich und gemeinsam mit Freunden an. Für sie gehört dazu, dass man das angelaufene Jahr noch einmal rekapituliert und „nachdenkt, wie es verlaufen ist“. Daraus ergeben sich dann auch Wünsche für das neue Jahr. In 2013 war für Diana Marschke vor allem die große Unterstützung bemerkenswert, die der Diakonie Rendsburg-Eckernförde und den Angeboten des Diakonischen Werks zuteil wurde. „Das Engagement vieler war wirklich toll“, sagt sie und spricht unter anderem die Spendenaktion zu Gunsten der Kindertafel an, an der sich auch zahlreiche LZ-Leser beteiligten. Für das neue Jahr wünscht sich Marschke, dass „auch unsere neuen Angebote so gut angenommen werden wie die bisherigen“. Dabei denkt sie auch an die Trägerschaft für die offene Ganztagsschule an der Altstadtschule.

Ein wenig mehr Party ist bei Lauritz Schoof, Ruder-Ass vom Rendsburger RV, angesagt. Bei einem Kumpel in Berlin trifft er auch ein paar alte Freunde wieder, die er seit längerer Zeit nicht gesehen hat. „Da wird dann sicherlich eine Menge gequatscht und erzählt“, sagt Schoof, der bereits am Neujahrstag zurück in den Norden fahren wird. Raketen und Knaller gehören für den 23-Jährigen zu Silvester dazu, auch wenn ihn Feuerwerk deutlich mehr faszinierte, als er noch ein kleiner Junge war. Der Olympiasieger von 2012 gewann im heute ablaufenden Jahr im deutschen Doppelvierer die Vize-Weltmeisterschaft und wurde Europameister: „Diese Erfolge waren tolle Momente 2013, auch weil sie für all das stehen, was ich zuvor an Arbeit und Training investiert habe.“ Im Jahr 2014, so hofft Schoof, soll es ihm wieder gelingen, „Studium und Leistungssport parallel gut auf die Reihe zu bekommen“.


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