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Faustball-Bundesliga der Damen : Mit Rückenwind in die Heimspiele

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nachdem es am 2. Spieltag der Faustball-Bundesliga für die Damen des TSV Schülp weniger gut lief, kehrten sie vom 3. Spieltag beim MTSV Selsingen mit zwei Punkten heim und gehen mit Rückenwind in die Heimspiele am Sonntag ab 11 Uhr in der Nortorf.

Nachdem es am 2. Spieltag der Faustball-Bundesliga für die Damen des TSV Schülp weniger gut lief und sie gänzlich leer ausgingen (null Punkte, null Sätze), kehrten sie vom 3. Spieltag beim MTSV Selsingen mit zwei Punkten heim und gehen nun mit Rückenwind in die Heimspiele am Sonntag ab 11 Uhr in der Nortorfer Sporthalle (Galgenbergsweg) gegen den VfK Berlin und den SV Moslesfehn.

Obwohl die Schülperinnen im Vorfeld mit großen Personalsorgen zu kämpfen hatten – Sandra Tritt, Anne Tiedtke und Trainer Sören Nissen (beruflich verhindert) sowie Svenja Bergmann (privat verhindert) fehlten gänzlich, Yasmin Yasin stand wegen einer Verletzung nur im äußersten Notfall bereit und Nora Auffarth hatte sich zwei Tage zuvor beim Universitätssport eine Kopfverletzung zuzogen – stand am Ende des Tages eine ausgeglichene Bilanz zu Buche. Der zu verkraftenden 1:3-Auftaktniederlage gegen Gastgeber MTSV Selsingen folgte ein wichtiger 3:1-Sieg gegen die SG Stern Kaulsdorf. „Die Vorzeichen für diesen Spieltag waren nicht gut. Wir haben aber nicht gejammert, sondern unser Kämpferherz ausgepackt. Wir haben bewiesen, dass Zusammenhalt und Kampf belohnt werden kann. Dieser Sieg war für die Stimmung, Moral und vor allem für die Punkte in der Tabelle mehr als wichtig “, berichtete Mannschaftsführerin Nadine Kowalczyk stolz. Ein besonderer Dank Kowalczyks galt Jasmin Freese. Fresse, die zuvor sechs Monate pausiert hatte, half aufgrund der großen Personalsorgen aus. Kowalczyk: „Sie hat eine tolle Leistung im ersten Spiel gezeigt.“

MTSV Selsingen – TSV Schülp 3:1

Mit dem großen Favoriten konnte und wollte man sich an diesem Tage nicht messen. Dieses Spiel sollte ausschließlich zum „warm werden“ genutzt werden. Alle Karten sollten auf das Spiel gegen Kaulsdorf gesetzt werden, um dort jedenfalls wichtige Punkte zu ergattern. In den ersten beiden Sätzen (11:2, 11:7) wurden die Gastgeberinnen ihrer Favoritenrolle auch vollauf gerecht. Doch Selsingen zeigte im Laufe des Spiels Schwächen und produzierte vor allem im Angriff viele Fehler, so dass der TSV den dritten Satz mit 12:10 für sich entschied. Satz vier (11:3) wurde jedoch wieder klar vom MTSV bestimmt, dennoch war man mit dem 1:3 im Schülper Lager nicht unzufrieden.


TSV Schülp – SG Stern Kaulsdorf 3:1

Kaulsdorf begann in diesem wichtigen Spiel druckvoll, jedoch äußerst nervös. Schülp ließ sich von der nervösen Spielweise der Gegnerinnen anstecken, konnte aber immer wieder von den etlichen Eigenfehlern der Kaulsdorfer Angreiferin profitieren und somit Anschluss halten sowie letztendlich knapp den ersten Satz noch für sich entscheiden (12:10). Doch Kaulsdorf kam besser ins Spiel, stellte die Eigenfehler ein und punktete immer wieder durch die hart geschlagenen Bälle von Angreiferin Anika Müller. Satz zwei ging mit 11:8 nach Kaulsdorf. In Satz drei startete Schülp nun konzentriert, die Abwehrreihe stand. Kaulsdorf konnte aus der Angabe heraus kaum noch punkten. Auch wenn die Sätze drei (11:9) und vier (11:9) knapp ausgingen, war der Schülper Sieg völlig verdient.

TSV Schülp: Nadine Kowalczyk, Alexandra Frick, Yasmin Yasin, Nora Auffarth, Kim Reimers, Jasmin Freese.

Dem Heimspieltag am Sonntag blicken die Schülperinnen positiv entgegen. Der Kader ist dann wieder komplett und die Gegner sind durchaus schlagbar. Im ersten Spiel (ab 11 Uhr) treffen die Gastgeberinnen auf den SV Moslesfehn, der überraschend schlecht in die Saison gestartet ist und auf dem vorletzten Platz liegt. Im zweiten Spiel heißt der Gegner VfK Berlin. Die Berlinerinnen sind punktgleich mit dem TSV Tabellenfünfter. „Sollte sich die Mannschaft wieder mit geschlossen starker Mannschaftsleistung präsentieren und konzentriert sowie fit in die Partien gehen, wären vier Punkte möglich“, meint Kowalczyk.

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