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Heinkenborstel : Mit Ochs’ und Esel: Gottesdienst im Stall

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Familie Bracker bereitet in Heinkenborstel alles für ein vorweihnachtliches Erlebnis auf dem Ferienhof vor. Am 2. Advent öffnen sich die Türen für einen festlichen Stallgottesdienst.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Ein Gottesdienst der ganz besonderen Art wird am 8. Dezember, dem 2. Advent, im beschaulichen Heinkenborstel gefeiert: Pastor Christian Carstens lässt an diesem Tag die Kirche in Hohenweststedt zugesperrt und predigt stattdessen ab 10 Uhr im Stall der Familie Bracker auf ihrem Ferienhof in der Gnutzer Straße 2.

Fast so wie in der Weihnachtsgeschichte werden bei diesem Gottesdienst nicht nur Menschen, sondern auch die verschiedenen Hoftiere anwesend sein. Rinder, Schafe, Ziegen, Esel und Co. sind dabei und erzeugen eine ganz besondere Stimmung. Nach der Veranstaltung haben alle Interessierten die Möglichkeit, die Tiere genauer kennen zu lernen und bei einem alkoholfreien Punsch den Adventssonntag zu genießen.

Eingeleitet wird der Gottesdienst von einer Aufführung der Heinkenborsteler Kinder, für die musikalische Untermalung sorgt die Gitarrengruppe der Kirchengemeinde Hohenweststedt. Natürlich wird es auch weihnachtliche Lieder zum Mitsingen geben. Bei diesem besonderen Gottesdienst wird zudem ein Kind aus Heinkenborstel getauft.

Es stehen rund 300 Sitzplätze auf Strohballen zur Verfügung. Es empfiehlt sich warme Kleidung, und gern dürfen auch Decken mitgebracht werden, denn je nach Wetterlage könnte es im Stall recht kühl werden.

„Auf unserem Hof ist das der zweite Stall-Gottesdienst“, erzählen Sylvia und Volker Bracker, „und wir hoffen, dass diese Tradition wieder auflebt.“ Nach ihrer ersten Veranstaltung dieser Art 2008 folgten einige Gottesdienste in anderen Dörfern, doch dann schlief diese Idee wieder ein. „Dabei herrscht im Beisein der Tiere eine ganz besondere Stimmung“, betont Sylvia Bracker, die mit ihrem Mann und einigen Helfern schon seit Wochen den Gottesdienst vorbereitet. Für Pastor Christian Carstens ist diese Form des Gottesdienstes übrigens auch etwas ganz Besonderes, „da bin selbst ich ein wenig aufgeregt vor der Predigt.“

 

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