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Der App-Check : Mit Navi-Apps die Staus umkurven

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Stockender Verkehr auf der Hochbrücke und im Tunnel: Smartphone-Anwendungen können Zeit und Nerven sparen: Drei Angebote im Vergleich.

von
erstellt am 20.Aug.2015 | 17:10 Uhr

In zehn Tagen sind die Ferien vorbei – dann kehrt nicht nur in den Schulen wieder der alltägliche Trubel ein, sondern auch auf Rendsburgs Straßen. In den Stoßzeiten sind auf vielen Hauptverkehrsadern Staus zu erwarten, und der Kanaltunnel wird sich wieder als Nadelöhr erweisen. Um die Fahrtzeit besser vorhersehen zu können und eine stressfreie Route in und durch die Kanalstadt zu finden, verlassen sich viele Autofahrer auf Navigationsanwendungen auf dem Smartphone. Die Landeszeitung stellt drei dieser Angebote vor:


App-Klassiker expandiert ins All


Seit zehn Jahren gibt es die Gratis-App „Google Maps“ auf die weltweit Millionen Nutzer vertrauen. Der Kartendienst ist nur mit Internetzugang nutzbar, was Vor- und Nachteile hat: Einerseits wird die aktuelle Verkehrslage auf den Karten angezeigt, andererseits geht das auf Kosten des Datenvolumens. Im Vergleich mit anderen Anwendungen hat „Google Maps“ den Vorteil, dass nicht nur Autofahrer bedacht werden: Auch Fußwege, Radrouten und die Strecken des öffentlichen Nahverkehrs können abgerufen werden. Aber die Karten der ganzen Erde scheinen Google nicht genug zu sein: Längst gibt es auch „Google Moon“ und „Google Sky“, um die Mondüberfläche und den Sternenhimmel zu erkunden.


Auch ohne Netz gut unterwegs


Die Navi-App aus dem Hause Tomtom macht im Gegensatz zu anderen Angeboten eine Offline-Nutzung möglich. Zwar müssen deshalb vier Gigabyte Speicherplatz auf dem Smartphone für das Kartenmaterial eingeplant werden, dafür sind die Daten jederzeit abrufbar, unabhängig davon wie gut das Netz ist. Das Bezahlmodell der App ist jedoch etwas komplizierter: Nutzer von iOS-Geräten zahlen je nach Kartenmaterial 30 bis 50 Euro. Die ältere Technik und Optik sowie der Preis dieser Anwendung soll aber noch in diesem Jahr auf den Standard der Android-Version gebracht werden. Bei dieser App ist die Navigation der ersten 75 Kilometer im Monat gratis. Updates, Verkehr- und Blitzerwarnung müssen extra bezahlt werden.


Mit Schwarmintelligenz ans Ziel


Die kostenlose App mit dem Namen „Waze“ dient nicht nur zur Navigation, sondern auch als soziales Netzwerk. Die Nutzer können mit ihrem Wissen die Applikation verbessern: Indem sie Staus oder Störungen in Echtzeit melden, die Spritpreise der örtlichen Tankstelle für die anderen Nutzer veröffentlichen oder Straßenverläufe in der Karte korrigieren, zum Beispiel wenn eine Einbahnstraße nicht richtig verzeichnet ist oder eine Seitenstraße fehlt. Mit der Zahl der Nutzer steigt also auch die Qualität der Karten.

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