Theodor-Storm-Schule : Mit Mathe durch die Nacht

Lehrerin Patricija Miskic (r.) gibt Saskia Ott (l.) und Gesa Rohweder Hilfestellung beim Lösen .
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Lehrerin Patricija Miskic (r.) gibt Saskia Ott (l.) und Gesa Rohweder Hilfestellung beim Lösen .

41 Hademarscher Schüler nahmen am landesweiten Wettbewerb teil. Bis Mitternacht schafften es die Schüler in Runde 2.

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29. November 2013, 16:34 Uhr

Freitagabend, 18.30 Uhr: In der Mensa der Theodor-Storm-Dörfergemeinschaftschule (TSDGS) in Hanerau-Hademarschen rauchen die Köpfe. Tische sind in Gruppen zusammengestellt, daran sitzen Schüler verschiedener Klassenstufen und brüten über Matheaufgaben. Schüler, die freiwillig an einem Freitagabend über Matheaufgaben sitzen? Das klingt seltsam, aber tatsächlich gehörte die Hademarscher Schule zu den 293 im Land, die an der „Langen Nacht der Mathematik“ teilnahmen. Und das zum ersten Mal.

Andrea Feldhusen und Patricija Miskic hatten die Idee dazu. Die beiden Referendarinnen unterrichten Mathematik an der TSDGS und hatten von dem Neumünsteraner Projekt gehört: „Wir fanden die Idee gut und entschlossen uns, die Mathenacht an unsere Schule zu holen“, berichten die jungen Lehrerinnen. Über Aushänge in der Schule und durch das Lehrerkollegium wurden die Schüler informiert, Schulleiterin Heike Brunkert zeigte sich begeistert von der Idee und auch von den Eltern gab es Unterstützung.

41 Schüler von der 5. bis zur 7. Klasse meldeten sich für die Mathenacht an. In zwölf Teams machten sie sich an die Aufgaben, die sie sich im Internet auf der Seite www.mathenacht.de abholen konnten. Denn die Veranstaltung ist ein Online-Wettbewerb, an dem zeitgleich Schulen aus ganz Schleswig-Holstein teilnehmen. Startschuss war wie jedes Jahr um Punkt 18 Uhr für die erste von insgesamt drei Runden. Pro Runde waren zehn Aufgaben aus allen Mathebereichen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu lösen. Dazu bildeten die Hademarscher Schüler zwölf Teams. Sobald ein Team alle zehn Aufgaben richtig gelöst hatte, ging es erneut in den PC-Raum der Schule und die Eingabe der Lösung erfolgte. Erst wenn alles richtig war, erhielten die Schüler die Freigabe und Aufgaben für die zweite Runde.

Bis Mitternacht, so das erklärte Ziel, wollten es die Jungen und Mädchen bis in Runde 3 geschafft haben. Ein schwieriges Unterfangen, denn „die Aufgaben haben es ganz schön in sich“, mussten Jonas Hoof, Max Früchtenicht und Nico Maas feststellen. „Aber es macht auch Spaß, man lernt viel dazu und es wirkt sich positiv auf unsere Note aus“, begründet Jonas Hoof sein freiwilliges Engagement an dem Wettbewerb. Um Mitternacht war Schluss, bis dahin hatten die Hademarscher Schüler die Hälfte aus Runde 2 bereits richtig gelöst, „zu dem Zeitpunkt waren weniger als 20 Teams in Runde 3“, berichtet Andrea Feldhusen. Ihre Schüler schafften es, zu den 1000 von 4705 Gruppen zu gehören, die es in die zweite Runde geschafft haben, „mit diesem Abschneiden können wir zufrieden sein, zumal die Aufgaben sehr anspruchsvoll waren“, lobte die Lehrerin.



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