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Warder : Mit fliegenden Ohren dem Ziel entgegen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zum vierten Mal gab es beim Hundetag der Arche Warder auch ein Hunderennen. Die Rennleiterinnen vom Tierpark-Team präsentierten dabei wieder einmal eine organisatorische Verbesserung.

Zum vierten Mal gab es beim Hundetag der Arche Warder auch ein Hunderennen. Die Rennleiterinnen vom Tierpark-Team präsentierten dabei wieder einmal eine organisatorische Verbesserung: Seitenbegrenzungszäune sollten verhindern, dass die Hunde auf der 50-Meter-Strecke in den Publikumsbereich ausscherten. Eine Neuerung, die mit einer Ausnahme auch bestens funktionierte: Nur Mops-Skyeterrier-Mix „Hilde“ aus Hamburg bog schon gleich beim Start scharf nach rechts ab und lief dann außerhalb der eingezäunten Wettkampfstrecke Richtung Ziel.

„Hilde“ wurde nicht gewertet, ebenso wenig wie Mischlingshündin „Pippa“ aus Kiel, die einen der wenigen Fehlstarts des Wettkampftags verursachte. „Pippas“ Besitzer Anna Pöhler und Manuel Walz hatten sich auf der Ziellinie postiert und versuchten, ihre aus Zypern importierte Hündin mit Spielzeugschwenken und Lockrufen zum Losrennen zu animieren – aber ohne Erfolg: „Pippa“ bevorzugte einen angeregten Plausch mit den hinter ihr wartenden Artgenossen.

Ganz anders ging Border-Collie „Chica“ aus Hohenwestedt das Rennen an, nämlich total übermotiviert. „Chica“ wand sich aus ihrem Halsband, das in den Händen von Startbetreuerin Carolin Reimertz verblieb, während die Hündin bereits vor dem Startsignal losstürmte – zu ihrem geliebten Tennisball, den Besitzerin Petra Wettwer als Lockmittel einsetzte.

„Hilde“, „Pippa“ und „Chica“ gingen nach ihren missglückten Auftaktläufen noch einmal auf die Strecke – und dann gleich noch einmal. Der Ehrgeiz, die eigene Zeit weiter zu verbessern, packte die meisten der 35 Teilnehmer. Janette Wolff aus Aukrug zum Beispiel schickte ihre „Nicky“ dreimal auf die Strecke. Der Border-Jagdhund schaffte das Kunststück, beim zweiten Start die Zeit vom ersten Lauf auf die Hundertstelsekunde genau zu wiederholen (5,71 Sekunden), womit der acht Jahre alten Hündin ein Podestplatz in der Senior-Gruppe sicher war.

Jüngster Teilnehmer war der erst 16 Wochen alte spanische Wasserhund „Eilo“, dem als einzigem Starter schon von Anfang an der Sieg in der Welpen-Klasse sicher war. Trotzdem legte sich „Eilo“ mächtig ins Zeug und verbesserte sich bei seinem zweiten Lauf von 7,30 auf 7,06 Sekunden.

Marion und Frank Knuth aus Fockbek hatten vier Hunde zum Aktionstag mitgebracht: „Eilo“ und Border-Collie „Blister“ gingen je zweimal an den Start, Golden Retriever „Camino“ lief ein Mal, Golden Retriever „Ben“ beschränkte sich aufs Zugucken.

Den Sieg bei den Minis (unter 20 Zentimeter Schulterhöhe) holte sich der Prager Rattler „Banu“ aus Schleswig, der genau 6,00 Sekunden für die 50 Meter-Distanz brauchte. Für die absolut schnellste Zeit des Tages sorgte Rhodesian Ridgeback „Emma“, die nach 4,45 Sekunden über die Ziellinie sauste.

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