Marmeladenköniginnen : Mit Fliederbeeren zum Erfolg

Die süßesten der Süßen: Dörte Ohlsen, Gertrud Kuhlmann und Angela Holst (von links) gewannen den Marmeladen-Wettstreit.
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Die süßesten der Süßen: Dörte Ohlsen, Gertrud Kuhlmann und Angela Holst (von links) gewannen den Marmeladen-Wettstreit.

Der Heimatbund zeichnete die drei bestplatzierten Marmeladenköchinnen bei der Zusammenkunft in Bergenhusen aus. Gewonnen haben Gertrud Kuhlmann, Angela Holst und Dörte Ohlsen.

shz.de von
17. November 2013, 08:00 Uhr

„Fliederbeerblüte mit Orange“ – mit dieser Komposition wurde Gertrud Kuhlmann (Norderstapel) Marmeladenkönigin von Stapelholm. In der Delegiertenversammlung im Restaurant „Holzkathe“ überreichte der Vorsitzende des Stapelholmer Heimatbundes Helmut Mumm der Gewinnerin Urkunde und den ersten Preis. Mit einer Apfel-Holunderbeer-Mischung errang Angela Holst (Erfde-Ekel) den zweiten, mit einer Himbeermarmelade Dörte Ohlsen (Bergenhusen) den dritten Preis. Ob der Wettbewerbe im nächsten Jahr wieder stattfinden soll, entscheidet der Vorstand in der nächsten Sitzung. Von den Ortsvereinsvorsitzenden und -beauftragten würde dies jedenfalls begrüßt. Daher wurde der Vorstand beauftragt, sich über ähnliche Wettbewerbe Gedanken zu machen.

Insgesamt wurde der Informationsfluss und die Zusammenarbeit als wesentlich besser als in den letzten Jahren bewertet. Dies gilt auch für den Schleswig-Holsteinischen Heimatbund (SHHB), der durch die stellvertretende Präsidentin Beate Dopatka vertreten war. Dopatka wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass sich der Landesvorstand zurzeit in einem Findungsprozess befinde, der wohl noch etwas dauern werde.

Ein Grußwort überbrachte auch Peter Ick (Wohlde) als Vertreter des Stapelholmer Sängerbundes, mit dem der Heimatbund seit Jahren eine enge Zusammenarbeit pflegt.
Aushängeschild war wieder einmal die Tanz- und Trachtengruppe aus Erfde, die mit über vierzig Auftritten die Traditionsfahne hoch hielt. Sönke Thede berichtete weiter, dass man zwar immer noch keine Kindergruppe hat auf die Beine stellen können, auf der anderen Seite nach jahrelangem Suchen endlich aber ein Hutmacher gefunden werden konnte, der den traditionellen Kopfschmuck der Stapelholmerin zu einem akzeptablen Preis herstellen würde.

Der Heimatbund hat sich im abgelaufenen Jahr um den Erhalt und die Pflege der plattdeutschen Sprache bemüht und dies mit Lesebüchern für die Stapelholmschule unterstützt. Ilka Rahn als Beauftragte konnte von vielen plattdeutschen Theateraufführungen berichten und erinnerte an den Wettbewerb „Schöler leest Platt“, der Ende des Monats auch in den Stapelholmer Schulen stattfinden wird.

Das Heimatfest 2015 in Süderstapel geht Anfang nächsten Jahres in den Endspurt der Planungsphase, wie Reiner Langbehn berichtete. Bei dieser Gelegenheit will der Stapelholmer Heimatbund auch seine 90-Jahr-Feier begehen.

Für weitere drei Jahre im Amt als Vorsitzender wurde Helmut Mumm bestätigt. Auch Hermann Ivers wurde als 2. Kassenwart wieder gewählt.

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