Handball : Mit einem Kantersieg in die neue Saison

Treffsicher: Owschlags Kreisläuferin Anita Ewert (blaues Trikot) gelangen fünf Tore beim 35:26-Erfolg über Rostock.
Treffsicher: Owschlags Kreisläuferin Anita Ewert (blaues Trikot) gelangen fünf Tore beim 35:26-Erfolg über Rostock.

Der TSV Owschlag schlägt den Rostocker HC zum Auftakt der 3. Liga der Frauen klar mit 35:26.

shz.de von
15. September 2013, 19:30 Uhr

Erstes Spiel, erster Sieg – die Handballerinnen des TSV Owschlag haben einen hervorragenden Saisonstart in der 3. Liga Ost hingelegt. Das Team von Trainer Rainer Peetz schickte den bedauernswerten Rostocker HC mit einer 26:35 (13:18)-Klatsche auf die lange Heimreise zurück an die Ostsee. „Wir hätten sogar noch höher gewinnen können“, meinte Peetz, der von einer „guten Teamleistung“ sprach.

Vor knapp 200 Zuschauern in einer gut gefüllten Owschlager Sporthalle funktionierte vieles von dem, was die Mannschaft in der Vorbereitung in unzähligen Trainingseinheiten einstudierte hatte. Im Angriff – vor allem das Zusammenspiel zwischen der grippegeschwächten Aufbauspielerin Greta Stolley und Kreisläuferin Anita Ewert – griff ein Rädchen ins andere. Peetz: „Es war schön mitanzusehen, wie gut unsere Abläufe geklappt haben.“ Davon profitierte insbesondere Raphaela Steffek. Die erst 18-jährige Linkshänderin, die noch in der A-Jugend auflaufen darf und es auch tut, avancierte mit neun blitzsauberen Buden zur besten Owschlager Torschützin an diesem Nachmittag. „Bei Raphaela kann man gut erkennen, dass sie die komplette Vorbereitung bei den Frauen mittrainiert hat. Das zahlt sich jetzt aus“, so Peetz.

Allerdings musste der Trainer auch konstatieren, dass der Gegner nicht mehr die Qualität der vergangenen Saison hat. Der TSV versäumte es, den Sack früher dicht zu schnüren. 40 Minuten spiegelte sich die deutliche Überlegenheit nicht im Zwischenstand wider. Mehr als fünf Tore ließ sich der Rostocker HC nicht distanzieren. Erst im letzten Spieldrittel war die Gegenwehr der Gäste erloschen. „Uns hat zuvor die Konstanz gefehlt. Wir haben die Rostockerinnen immer wieder eingeladen, im Spiel zu bleiben. Wir hätten uns früher absetzen müssen“, so Peetz. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff habe er viele Dinge gesehen, die er in den nächsten Tagen im Training verbessern möchte.

TSV Owschlag: Becker (1.- 20., 31.- 45.), Fasold (21.- 30., ab 45.), Wichelmann - Ewert (5), Stolley (6/3), Peters (6/1), Steffek (9), Trceziok (3), Zadow (3), Küppers (2), Sievert (1), Meenke, Wollborn, Jensen.

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