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Fachgespräche : Mit den Landwirten ins Gespräch kommen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Kundenkontakt ist für viele Aussteller auf der Norla das Wichtigste. Viele waren schon am ersten Tag zufrieden mit dem Besuch.

shz.de von
erstellt am 05.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Für viele landwirtschaftliche Betriebe ist die Norla eine der wichtigsten Messen im Jahr. So auch für Mathias Lienau von der Firma Holm und Laue aus Westerrönfeld. Er verkauft an seinem Stand alles rund um die Kälberhaltung – vom Milchtaxi über Milchpumpen bis hin zu Stallvorrichtungen.

Schon am ersten Tag sei das Geschäft gut gestartet, berichtet er strahlend. Sein Vorteil gegenüber den Anbietern der großen Landmaschinen ist, dass man viele seiner Produkte ganz einfach und unkompliziert mitnehmen kann. Außerdem genießt er den Heimvorteil als Firma direkt um die Ecke: „Wenn wir etwas nicht hier haben oder der Kunde an anderen Dingen interessiert ist, können wir einfach mit ihm schnell zum Betrieb fahren und alles zeigen“, sagt er.

Neben dem Verkauf sei die Norla für ihn aber auch ein passender Ort, um über die aktuelle Marktsituation informiert zu bleiben. Mit den Landwirten ins Gespräch kommen, Rückmeldung von Kunden erhalten oder einfach mit offenem Ohr über das Gelände gehen – das mache die Norla für ihn neben der EuroTier in Hannover zur wichtigsten Messe in Deutschland.

Für Bernd Möller von der Firma Möller Landtechnik in Haby ist die Norla vorrangig eine Messe zum Kundenkontakt. Er will mit seinen potenziellen Käufern ins lockere Gespräch kommen und sich mit seinen bestehenden Kunden austauschen. Seine großen Futtermischwagen für Kühe verkauft er hier nur selten. Trotzdem zeigt er sechs dieser Exemplare an seinem Ausstellerstand. Zuvor wurden die Maschinen von seinen Mitarbeitern noch auf Hochglanz gebracht, erzählt er.

Die Norla ist für Möller ein Pflichttermin, er ist jedes Jahr mit seinem Betrieb dabei. Doch er sieht in Messen keine große Chance für die Zukunft. Das Internet sei einfach zu einem immer wichtigeren Marktplatz geworden. Messen seien dagegen sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden. Schließlich müssen erst einmal alle Maschinen vor Ort gebracht und die Standmiete bezahlt werden.

Doch obwohl er die Zukunft kritisch sieht, noch ist die Norla für Möller von Bedeutung. Denn hier bekomme er das so wichtige „Stimmungsbarometer der Branche“ mit. In diesem Jahr sei die Stimmung gut, erzählt er, die Wetterverhältnisse haben eine den Landwirten gute Ernte beschert.

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