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Landeszeitung

18. Dezember 2017 | 18:08 Uhr

Mit dem Hubschrauber in die Klinik

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Eine 34-jährige Frau wurde bei einem Unfall am Sonnabend schwer verletzt / Straße war fast zwei Stunden lang gesperrt

von
erstellt am 09.Dez.2013 | 00:34 Uhr

Grosseinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst am Sonnabend gegen 15 Uhr auf der Landesstrasse 328 zwischen Neumünster und Nortorf: Mehrere Rettungswagen, Notärzte und ein Rettungshubschrauber sowie die Feuerwehr aus Nortorf rückten an, nachdem sich bei Timmaspe ein Kleinbus überschlagen hatte und kopfüber im Straßengraben gelandet war.

In den ersten Notrufen war davon die Rede, dass mehrere Kinder in dem Wrack eingeklemmt seien. Als Erster war Nortorfs Wehrführer Thomas Schröder vor Ort, untersuchte das Unfallfahrzeug und konnte vorsichtig aufatmen: Die Kindersitze auf den Rückbänken waren leer. Die Fahrerin war allein in dem Opel Vivaro, als er ins Schleudern geraten war, auf den schneebedeckten Grünstreifen rechts neben der Fahrbahn geriet und dann nach einem Überschlag kopfüber im etwa drei Meter tiefen Straßengraben liegenblieb. Die 34-Jährige war zwar ansprechbar, hatte aber erhebliche Verletzungen davongetragen. Die Feuerwehr musste das Wrack abstützen und setzte dann Schere und Spreizer ein, um die Unfallfahrerin zu befreien. Währenddessen wurde sie vom Notarzt betreut. Ihr Zustand machte es dann nach erfolgter Rettung nötig, sie per Hubschrauber in die Kieler Uniklinik zu fliegen.

An dem Kleinbus der Frau, die unterwegs gewesen war, um Kinder von einer Veranstaltung in einer Neumünsteraner Kita abzuholen, entstand Totalschaden. Einiges deutet darauf hin, dass die winterlichen Straßenverhältnisse Unfallursache waren. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die Landesstraße 328 blieb im Zuge der Rettungs- und Aufräumarbeiten knapp zwei Stunden gesperrt. An dem Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 15 000 Euro.


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