zur Navigation springen

Eingeworfen : Missverständnis mit vielen Verlierern

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Tobias Stegemann kommentiert den Rücktritt von Frank Kock.

Zwar wollen beide Seiten diesen Begriff nicht benutzen, aber man kommt nur schwerlich umhin, das Engagement von Trainer Frank Kock beim Büdelsdorfer TSV als ein Missverständnis zu bezeichnen. Sowohl Kock selbst als auch Obmann Rolf Bannas äußern sich allerdings anders. Nur knapp zweieinhalb Monate trug Kock die sportliche Verantwortung, weil die Mannschaft es angeblich so wollte, nachdem sie Michael Rohwedder das Misstrauen ausgesprochen hatte. Umso bemerkenswerter sind daher Aussagen aus der Mannschaft, wonach Kock keinesfalls ein Wunschkandidat gewesen sei. Teile der Mannschaft spielten einmal mehr eine dubiose Rolle und wirkten nachdrücklich an der Rücktrittsentscheidung ihres Trainers mit. Es wird spannend zu beobachten sein, wen sich die Spieler diesmal aussuchen dürfen.

Kock schien sich in seiner Rolle als Trainer nie wirklich wohl gefühlt zu haben. Sollte sich dieser Eindruck nun auch bei ihm verstärkt haben, ist sein konsequentes Handeln nachvollziehbar. Und Rolf Bannas trug die Inthronisierung Kocks im Sommer mit, einhundertprozentig überzeugt aber schien auch er von dieser Entscheidung nicht gewesen zu sein. Wie sonst ließe sich erklären, dass er parallel Hintergrundgespräche mit anderen Trainern geführt hat, mit dem Ziel spätestens zur neuen Saison zu übernehmen? Klingt irgendwie doch nach einem Missverständnis und zwar nach einem, bei dem es eigentlich nur Verlierer gibt.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen