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Missstände in Heimen - Pflege-Tüv wird verschärft

vom

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Berlin | Pflegeheime werden regelmäßig geprüft - doch die Noten sagen wenig. Experten fordern seit Langem einen schärferen Pflege-Tüv, um Missstände einzudämmen und die Suche nach einer guten Einrichtung zu erleichtern. Nach dreijährigem Ringen haben sich Pflegekassen und Heimbetreiber jetzt auf eine Reform geeinigt. In Zukunft sollen unter den bisher 82 Kriterien für die Bewertung eines Heims die Ergebnisse in den 21 wichtigsten Punkten im Internet besonders hervorgehoben werden. Darunter sind Fragen zum Wund liegen, zur Flüssigkeitsversorgung und zu freiheitseinschränkenden Maßnahmen. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hält die aktuelle Reform beim Pflege-Tüv für einen faulen Kompromiss. So fehle etwa bei freiheitsentziehenden Maßnahmen auch künftig Transparenz. Die Noten, die die Heime bislang bekommen - in Schleswig Holstein im Durchschnitt eine 1,3 und im Bund 1,2 - gelten bei Experten schon lange als zu beliebig.

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