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Visite : Minister Rösler bewies in Osterrönfeld handwerkliches Talent

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Vizekanzler und FDP-Parteichef besuchte Unternehmensgruppe Rolf Petersen und schnitt ein Heizungsrohr zurecht.

Sollte Philipp Rösler nach dem 22. September nicht mehr Wirtschaftsminister von Deutschland sein – er könnte sofort bei der Rolf Petersen GmbH anfangen. Ohne Vorstellungsgespräch. Denn das fand bereits gestern statt. Eine Stunde lang besuchte der FDP-Parteichef den Sanitär- und Heizungsspezialisten, bevor er für ein Interview im Newsroom unserer Zeitung zu Gast war (Seite 5).

Fazit der Visite am Kanal: Der Minister war beeindruckt von den Referenzen der Gruppe Rolf Petersen. Das bekannteste Bauvorhaben, bei dem das familiengeführte Unternehmen zurzeit mitwirkt, ist die Elbphilharmonie. „330 Mitarbeiter und so viele Projekte dieser Größe – das ist schon außergewöhnlich“, sagte Rösler. „Ihr Beispiel zeigt, wie sehr man sich auf das Handwerk verlassen kann.“

Später bewies der Bundesminister selbst handwerkliches Talent. Unter Anleitung von Lagermeister Claus Dehring schnitt und presste er nicht ungeschickt ein Heizungsrohr zurecht. „Wir brauchen noch Gesellen!“, rief der Fachmann dem Vizekanzler nach getaner Arbeit zu. In den Gesprächen mit der Unternehmensleitung zuvor war es nämlich auch um den Fachkräftemangel gegangen. Der bereite große Sorgen, sagte Mit-Geschäftsführer Gerrit Petersen stellvertretend für den verhinderten Firmengründer Rolf Petersen. „Gerne würden wir mehr Ingenieure einstellen, aber sie sind nicht zu haben.“

Als Rolf Petersen sein Unternehmen 1972 gründete, war Philipp Rösler noch gar nicht geboren. Knapp 41 Jahre später gehört die Gruppe zu den größten familiengeführten Unternehmen der Branche im Norden. Und der Minister weiß jetzt, sollte er den Prachtbau einmal besuchen, wer im Konzertsaal der Elbphilharmonie die Heizung eingebaut hat.

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erstellt am 05.Sep.2013 | 19:50 Uhr

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