Spendenlauf der Herderschule Rendsburg : Mindestens 50 Cent für jede Runde

Die Organisatoren des Spendenlaufs auf der Brücke über dem Stadtsee, die auf dem Rundkurs lag: die Schülervertreterinnen Thea Bode, Phoebe Mossmann und Anna Mädge, die Lehrerinnen Trixi Trapp und Mailin Schmidt sowie Schülervertreter Luca Schwarz (von links).
Die Organisatoren des Spendenlaufs auf der Brücke über dem Stadtsee, die auf dem Rundkurs lag: die Schülervertreterinnen Thea Bode, Phoebe Mossmann und Anna Mädge, die Lehrerinnen Trixi Trapp und Mailin Schmidt sowie Schülervertreter Luca Schwarz (von links).

Die Herderschule sammelte bei einem Spendenlauf insgesamt 13500 Euro.

shz.de von
13. September 2018, 18:47 Uhr

„Du schaffst noch eine Runde!“ So feuerten Herderschüler ihre Mitschüler beim Spendenlauf am 29. Juni an – mit Erfolg. Denn der Lauf erbrachte 13 500 Euro für die Aktion „Schüler helfen leben“. Jugendliche in Jordanien und Bosnien-Herzegowina sollen damit unterstützt werden.

Die Schülervertretung hatte die Aufgabe, den sozialen Tag 2018 zu organisieren. „Aber nicht wie früher, als Schüler einen Tag lang in Betrieben arbeiteten und ihren Lohn an ’Schüler helfen leben’ spendeten“, sagt Anna Mädge. Zusammen mit der Sportfachschaft, die im Jahr der Feiern zum 625-jährigen Bestehen der Herderschule auf die Austragung von Bundesjugendspielen verzichtet hatte, entstand die Idee, einen „Sporttag der anderen Art“ zu veranstalten. Sportlehrerin und Organisatorin Trixi Trapp: „Laufen wird von vielen Schülern eher als langweilig eingeschätzt, aber für das ’Laufen für einen guten Zweck’ waren alle Feuer und Flamme.“

Von der Herderschule aus war ein Rundkurs von einem Kilometer Länge zu laufen, der durch den Stadtpark und die Innenstadt führte. Am „Pulverschuppen“ gab es für jede Runde einen Stempel auf die Laufkarte. „Und immer wieder Anfeuerungen, weiter zu laufen“, freut sich die letztjährige Schülervertreterin Phoebe Mossmann über die tolle Stimmung beim Spendenlauf. Und nicht nur die Schüler drehten Runde um Runde. Verbindungslehrerin Mailin Schmidt berichtet: „Ich habe mir bei einer Kollegin Laufschuhe geliehen und habe spontan mitgemacht.“

Die Schüler hatten sich vor dem Lauf Zusagen von Eltern, Verwandten oder Betrieben geholt, wie viele diese für jede gelaufene Runde spenden wollten. „Das reichte von 50 Cent bis ´viel Geld´“, erklärt Schülervertreterin Thea Bode, „wir waren überrascht davon, wie viel zusammen kam.“ Trixi Trapp erinnert sich an einen Schüler, der ihr einen Umschlag mit 110 Euro überreichte. Die Organisatoren freuen sich über die gute „Zahlungsmoral“ der Läufer und sind sich sicher: „Keiner hat geschummelt.“

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