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Handball-SH-Liga der Männer : Mildstedt kann für die HSG Eider Harde zum Problem werden

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Männer muss die HSG Eider Harde beim Tabellenfünften TSV Mildstedt antreten. Die Gastgeber sind als einziges Team frei von jeglichen Sorgen – weder nach oben noch nach unten geht für den TSV etwas.

Auf dem Weg in die Oberliga müssen die Handballer der HSG Eider Harde am Sonnabend (17 Uhr) die nächste hohe Hürde in der Schleswig-Holstein-Liga überspringen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Carstensen gastiert beim TSV Mildstedt – ein Team, das als Tabellenfünfter (19:17 Punkte) frei von Sorgen die Saison zu Ende spielen kann.

Der TSV ist vier Spieltage vor Toresschluss der einzige Verein in der Liga, der nichts mehr auszustehen hat – weder nach unten noch nach oben. Genau diese Unbekümmertheit könnte für die HSG Eider Harde zum Problem werden. „Die Mildstedter haben nichts zu verlieren. Sie können befreit aufspielen. Nur wenn wir einhundert Prozent Leistung bringen, werden wir gewinnen“, meint Carstensen. Der Druck liegt ganz klar bei seinem Team. Die Eider-Handballer brauchen jeden Punkt, um den möglichen Aufstieg nicht leichtfertig zu verspielen. Drei Minuspunkte beträgt der Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz. Carstensen und seine Spieler hoffen, dass möglichst viele Fans sie nach Nordfriesland begleiten werden – obwohl fast zeitgleich zu Hause die A-Jugend der HSG in der Bundesliga gegen den SC Magdeburg ran muss. „Wir brauchen die Unterstützung von den Rängen“, sagt der Coach. Ähnlich wie am vergangenen Sonnabend, als die Fans beim Sieg in Stockelsdorf das Auswärtsspiel zum Heimspiel machten.

Die Tatsache, dass die A-Jugend zeitgleich spielt, könnte den Männern allerdings nicht nur Fans klauen, sondern sie sorgt auch dafür, dass keine Hilfe aus dem Talentschuppen zu erwarten ist. Ein wenig Beistand hätte die Carstensen-Truppe durchaus nötig. In Stockelsdorf standen gerade einmal neun einsatzfähige Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen. Viele Chancen, formschwache Spieler während der Partie auszuwechseln, bleiben dem Trainer nicht. Carstensen hofft, dass Akteure wie Steffen Oeltjen und Janek Fisch genauso treffen wie vor einer Woche, als sie beide sieben Tore erzielten.

Auf den Angriff kann der Aufstiegsaspirant ansonsten derzeit kaum setzen. Die Tormaschinerie stottert. Nur die beiden letztplatzierten Mannschaften der Tabelle werfen weniger Tore als die HSG. Soweit kein Problem, erinnert man sich an die Sportler-Weisheit: Angriff gewinnt Spiele, Abwehr Meisterschaften. Carstensen: „Wenn unsere Deckung steht, können wir uns vorne ein paar Fehler erlauben.“

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