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Basketball : Meyers Traum vom Basketball-Profi rückt näher

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit Christopher Meyer verlässt eines der größten Talente Rendsburgs die Stadt in Richtung Quakenbrück.

Er gilt als eines der größten Basketball-Talente Rendsburgs. Fünf Jahre lang war er für die Jugendmannschaften des BCC der Erfolgsgarant und schaffte den Sprung in die Junioren-Nationalmannschaft. Nun bricht Christopher Meyer seine Zelte in Rendsburg ab und wechselt mit sofortiger Wirkung zum Bundesligisten Artland Dragons Quakenbrück.

Dort wird er zunächst bei den so genannten „Young Dragons“ in der U19-Nachwuchs-Bundesliga sowie in der 2. Regionalliga-Mannschaft der Männer des TSV Quakenbrück spielen. „Quakenbrück ist für Chris eine gute Möglichkeit, Basketball und seine schulische Ausbildung optimal zu verbinden“, zeigt seine Ex-Trainerin Antje Mevius Verständnis für den Schritt ihres ehemaligen Schützlings, dem sie großes Potenzial bescheinigt, der aber zuletzt eine Pause vom Sport eingelegt hatte. „Es fehlte mir einfach die Motivation. Drei Jahre habe ich ununterbrochen in der U16-Bundesliga gespielt. Ich brauchte eine Auszeit“, begründete Meyer seine damalige Entscheidung. Die Anfrage aus Quakenbrück aber kam offenbar zum richtigen Zeitpunkt. „Ich habe wieder voll Bock auf Basketball“, sagt der 16-Jährige. Wohnen wird Meyer in der Familie von Quakenbrücks Trainer Florian Hartenstein. Der Ex–Profi kennt Meyer von Sichtungen und Duellen mit dem BBC Rendsburg und lotste ihn nun in das niedersächsische Städtchen.

Dass auch Hartenstein Sohn Isaiah ein talentierter Basketballer ist, verwundert nicht. Meyer und er kennen sich von den Nationalmannschafts-Lehrgängen und dürfte ihm bei der Integration helfen. „Ein familiäres Umfeld war mir sehr wichtig. Das ist für mich von großer Bedeutung“, so Meyer. Für eine optimale Verbindung von schulischer und sportlicher Ausbildung ist beim Bundesligisten gesorgt. Die professionellen Strukturen lassen kaum Wünsche offen, und so hofft der 16-Jährige, dass er mit diesem Schritt seinem Traum vom Profi-Basketball näher kommt. „Wir wünschen ihm natürlich, dass er es schafft“, sagt Antje Mevius. Auch sein neuer Coach traut ihm diesen Sprung durchaus zu. „Chris hat viel Potenzial und hat bei uns die Chance, sich zum Profi zu entwickeln“, sagt Hartenstein. Er ist davon überzeugt, ein großes Talent nach Quakenbrück geholt zu haben.

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