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Technik und Tierhaltung : Landwirtschaftsmesse Norla in Rendsburg eröffnet

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Fast 550 Aussteller zeigen in Rendsburg die neuste Landwirtschaftstechnik. Bis Sonntag werden 70.000 Zuschauer erwartet.

Rendsburg | Die traditionelle Landwirtschaftsmesse Norla hat am Donnerstag in Rendsburg begonnen. Fast 550 Aussteller aus dem In- und Ausland zeigen technische Neuentwicklungen und aktuelle Trends im gesamten Sektor. Bis Sonntag erwarten die Veranstalter rund 70.000 Besucher. Im Mittelpunkt steht moderne Landwirtschaftstechnik.

Schlepper und Bodenbearbeitungsgeräte sind auf dem Messegelände am Nord-Ostsee-Kanal ebenso zu sehen wie Mähdrescher. Experten schätzen das Investitionsklima in der Branche als sehr gut ein. Zur guten Stimmung haben auch die hohen Ernte-Erträge beigetragen.

Die Landwirtschaft habe für Schleswig-Holstein weiterhin größte Bedeutung, sagte Minister Robert Habeck (Grüne). „Sie prägt unser Land und sein Aussehen und ist einer der stärksten Wirtschaftszweige.“ Wegen seiner herausragenden Bedeutung werde der Sektor auch immer im Fokus politischer Debatten stehen.

Habeck verwies auch auf einen grundsätzlichen Wandel: „Die Bauern heute müssen nicht mehr nur die Ernährung der Bevölkerung sicherstellen, sondern auch für öffentliche Güter wie Grundwasser, Artenvielfalt, Tierschutz und Klima mit Verantwortung tragen.“ Hierüber hat Habeck seit seinem Antritt als Umwelt und Landwirtschaftsminister vor gut zwei Jahren mit den Landwirten zahlreiche Konflikte ausgetragen.

Landesbauernverbands-Präsident Werner Schwarz versicherte, die Landwirte entwickelten das Tierwohl eigenständig weiter und dies auch ohne gesetzlichen Druck. Der hohe Anteil von Messebesuchern, die nicht aus der Branche kommen, beweise, dass Landwirtschaft und Lebensmittel trotz aller Kritik einen hohen Stellenwert genießen.

Die Landwirtschaft will in Rendsburg auch zeigen, wie Tiere artgerecht gehalten werden können. Dazu werden ein sogenannter Zukunftsstall und ein moderner Tiertransporter vorgeführt. Da auch zahlreiche regionale Spezialitäten angeboten werden, kommen auch Schaulustige, die nicht zum Fachpublikum zählen, auf ihre Kosten. Kinder können sich auf einem Parcours mit Tret-Treckern austoben oder auf einem Miniaturbauernhof umsehen.

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erstellt am 04.Sep.2014 | 07:25 Uhr

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