29-Jähriger aus Rendsburg : Freundin erwürgt - Zwölf Jahre Haft gefordert

Im Streit soll ein Rendsburger die Mutter seines Sohnes getötet haben. Die Verteidigung forderte sechs Jahre Gefängnis.

shz.de von
23. Januar 2015, 15:25 Uhr

Kiel/Rendsburg | Für einen 29-Jährigen aus Rendsburg, der seine Freundin erwürgt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft zwölf Jahre Haft wegen Totschlags gefordert. Der Ankläger sah am Freitag vor dem Kieler Landgericht keinen minder schweren Fall.

Der 29-Jährige hatte gestanden, im Mai 2014 seine Freundin und Mutter eines gemeinsamen Sohnes getötet zu haben - aus Furcht, sie tue dem Kind etwas an. Die Frau war damals 23 Jahre alt. Die Leiche legte er nahe einer Raststätte der A7 ab. 

Zehn Jahre zuvor hatte der Angeklagte seinen Großvater umgebracht, weil der sich an seinem Stiefbruder vergehen wollte. Er wurde damals wegen Totschlags in minder schwerem Fall zu drei Jahren Haft verurteilt, kam aber ohne Therapieauflagen vorzeitig wieder frei.

Der Verteidiger des Mannes forderte sechs Jahre Haft, die Nebenklage 13 Jahre. Das Urteil soll am kommenden Donnerstag verkündet werden.

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