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Landeszeitung

17. August 2017 | 21:48 Uhr

Mehr Geld für Sanierung gefordert

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

CDU-Landtagsabgeordneter Hans Hinrich Neve informierte sich über Straßenschäden

Risse in der Asphaltdecke, aus denen Grasbüschel sprießen, Schlaglöcher und Absackungen auf mehreren Kilometern: Die Landesstraßen in der Region sind ebenso marode wie Kreis- oder Bundesstraßen. So auch die viel befahrenen Landesstraßen in und um Hanerau-Hademarschen.

Um vor Ort auf den schlechten Zustand der genannten Landesstraßen hinzuweisen, besuchte der Landtagsabgeordnete Hans Hinrich Neve (CDU) mit dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion Manfred Christiansen die Gemeinde Hanerau-Hademarschen. Seine Forderung an die Landesregierung war deutlich: „Es muss viel mehr in die Sanierung dieser Straßen investiert werden. Für die Menschen vor Ort sind sie wichtige Verbindungsstrecken. Wir brauchen diese Straßen genauso wie Kreis- und Bundesstraßen“, so Neve.

In einer kleinen Anfrage an die Landesregierung erkundigte er sich unter anderem nach den Plänen hinsichtlich notwendiger Sanierungsmaßnahmen der L 131 und L 308 sowie über Verkehrsbeschränkungen auf den genannten Strecken aufgrund der Schäden. Das Antwortschreiben klingt ernüchternd. Demnach werde der Zustand der L 131 und L 308 als nicht kritisch eingestuft, so dass keine verkehrsbeschränkenden Maßnahmen erforderlich gewesen seien. Eine Sanierung der beiden Landesstraßen bis zum Jahr 2017 ist nicht vorgesehen, da sie nicht die erforderlichen Kriterien für eine Sanierung erfüllen. Pro Jahr stehen rund 25 Millionen Euro für die Sanierung der Landesstraßen zur Verfügung. „In der Region konnte im Rahmen der vorgenommenen Netzkategorisierung lediglich der L 127 und der L 316 eine Netzfunktion zugeordnet werden“, lautet es im Antwortschreiben an Hans Hinrich Neve. „Dazu müsste im Programm definiert werden, was die Netzfunktion einer Straße überhaupt bedeutet. Jedenfalls sind angesichts der aktuellen guten Steuereinnahmen die veranschlagten 25 Millionen Euro pro Jahr für die Straßensanierung viel zu wenig“, meint Neve. Natürlich sei es wichtig, in Bildung und Schulen zu investieren, aber: „Wir brauchen eine vernünftige Infrastruktur, um die Wirtschaftskraft und damit Arbeitsplätze zu erhalten. Dazu gehören auch die Landesstraßen, unabhängig von ihrer Netzfunktion“, sagte Neve.

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erstellt am 22.Sep.2014 | 12:10 Uhr

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