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Leichtathletik : Mathias Jarck mit persönlicher Bestzeit

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Läufer der LG Rendsburg/Büdelsdorf ist beim 21. Osterrönfelder Moorlauf über die 5,3 Kilometer so schnell wie noch nie.

Pünktlich um 18 Uhr sollte der 21. Osterrönfelder Moorlauf gestartet werden. Doch kurz zuvor meldeten sich via Handy bei Organisator Claus Jarck einige Teilnehmer, die vor der Rader Hochbrücke im Stau standen, aber unbedingt starten wollten. Ihre Mitläufer zeigten hierfür Verständnis, so dass Osterrönfelds Bürgermeister Bernd Sienknecht die Läuferschar mit 15 Minuten Verspätung auf die Distanzen 5,3 km (Jedermannlauf) und 10 km (Moorlauf) schickte. Zuvor hatten die Aktiven des Kinderlaufes (1,6 km) und neun Staffeln (4 x 1,75 km) mit großer Begeisterung ihre Läufe absolviert. Insgesamt beteiligten sich 185 Aktive im Alter von fünf bis 79 Jahren an der 21. Ausgabe dieses Laufes. Das ist neuer Rekord. „Wir hätten wohl über 200 Aktive gehabt. Doch das hat der Stau verhindert. Länger als 15 Minuten konnten wir den Start nicht verschieben“, meinte Jarck, der mit seinem Helferteam für einen reibungslosen Ablauf sorgte.

Auch in Osterrönfeld zeigte sich, dass die Läuferschar, ob sportlich ambitioniert oder Hobbyläufer, trotz fortgeschrittener Saison noch immer mit großem Einsatz dabei ist. Im Rahmen des Finisher-Cups war es der siebte Lauf, um nochmals für die Gesamtwertung zu punkten. Beim Jedermannlauf gelang das Mathias Jarck (LG Rendsburg/Büdelsdorf) am besten. Er siegte unangefochten in 17:40 Minuten. „So schnell war ich hier noch nie. Ich habe meine Bestzeit verbessert. Um wieviel aber weiß ich nicht“, erklärte der Osterrönfelder. Ein Blick in die Statistikbücher verrät, dass Jarck bei seinem letzten Start in Osterrönfeld im Jahr 2011 nach 18:22 Minuten ins Ziel kam. Mit Jarck konnte selbst der erfahrene Tim Hartmann (SG Athletico Büdelsdorf) nicht mithalten. Er musste den Konkurrenten ziehen lassen und belegte in 18:12 Minuten den zweiten Platz. „Ich bin schlecht in die Saison gekommen. Das hat sich bis jetzt fortgesetzt“, meinte ein leicht geknickter Hartmann. Platz drei gab es für Lasse Bo Ladewig (Hamburger SV) in 18:41 Minuten. „Das ist hier eine tolle sehr familiäre Veranstaltung. Das kenne ich aus Hamburg nicht“, zeigte sich der Ladewig von der Atmosphäre in Osterrönfeld begeistert.

Bei den Teilnehmerinnen des Jedermannlaufes war Carolin Schütz (ALG-VfL Bokel) nicht zu schlagen. Die für die HSG BAD spielende Handballerin verfügt offensichtlich über eine gute Kondition und siegte souverän in 24:09 Minuten. „Ich habe versucht, in einer Gruppe von Jungen mitzuhalten. Die haben mich gut gezogen“, strahlte die Siegerin. Platz zwei gab es für Annika Hambrecht (Rennschnecken) in 25:10 Minuten. Rang drei belegte Nicole Steinke (Lowlander) in 26:41 Minuten.

Triathletin Margit Bartsch (SG Athletico Büdelsdorf) nutzte die 10-km-Distanz, um sich auf die bevorstehende WM vorzubereiten, Landrat Dr. Rolf Oliver Schwemer, Philipp Müller (SG Athletico Büdelsdorf) und Niels Schnoor (ALG VfL Bokel) als Training für diverse Marathonläufe. „Die Zeiten passten“, hieß es übereinstimmend. Nur Müller war nicht ganz zufrieden. Dennoch war ihm in 36:43 Minuten der Sieg nicht zu nehmen. Platz zwei gab es für Fockbek-Sieger Maximilian Wegert (SG Athletico Büdelsdorf) in 38:07 Minuten vor Alexander Berger (LG Eider-Sport Rendsburg) in 38:31 Minuten.

Alle weiteren Ergebnisse im Internet unter www.wetzstopp.de.

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