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Rendsburg : Mastbrooks künftige Top-Adresse

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Neben der Stadtteilschule soll eine moderne Mehrzweckhalle entstehen. Ein Architekt aus Berlin gewann den Realisierungswettbewerb.

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2014 | 09:59 Uhr

In der vergangenen Woche ging es um ein ganzes Quartier, gestern nur um ein einziges Gebäude. Und dennoch schien Bürgermeister Pierre Gilgenast dem Realisierungswettbewerb für den Bau einer Mehrzweckhalle in Mastbrook fast die gleiche Bedeutung beizumessen wie dem Wettbewerb zur Zukunft des früheren Eiderkasernen-Areals. Gestern im Rathaus stellte er den Sieger vor, dessen Entwurf direkt neben der Stadtteilschule Mastbrook realisiert werden soll. Der Architekt Filip Nosek vom Büro „a2f architekten Berlin“ gestaltete ein Gebäude, dessen innere und äußere Werte das Preisgericht gleichermaßen überzeugten.

Die Fassade besteht aus dunklen Ziegeln und hellen Holzlamellen. Sie umhüllt ein multifunktionales Gebäude, in das eine Turnhalle, Clubräume und ein großzügiges Foyer integriert werden. Für die Schüler, die den Sportunterricht besuchen wollen, gibt es einen separaten Eingang, ebenso für die Besucher des Foyers und der übrigen Räume. Innerhalb des Gebäudes ist alles miteinander verknüpft, aber so geschickt, dass sich Sportler und Gäste nicht stören.

95 Entwürfe seien eingereicht worden, sagte Preisrichter Hans Eggert Bock, Architekt aus Fockbek. Zehn kamen in die engere Wahl, neun Büros reichten detailliert ausgearbeitete Konzepte ein. Den im Rathaus ab sofort ausgestellten Entwürfen bescheinigte Bock ausnahmslos ein hohes Niveau. Am Ende gaben eher die Details den Ausschlag über Sieg und Niederlage.

Bauamtsleiter Frank Thomsen sagte gegenüber der Landeszeitung, dass der Kostenrahmen für das Gebäude bei 3,8 Millionen Euro liegt. An diese Vorgabe hätten sich alle Wettbewerbsteilnehmer gehalten. Dennoch könne sich die Summe verändern, wenn die exakten Baupläne erarbeitet würden. Da die Halle als wichtiges Element des Fördergebiets „Soziale Stadt Mastbrook“ gilt, können knapp 54 Prozent der Kosten über Fördergelder beglichen werden, den Rest muss die Stadt beisteuern. Das wären 1,75 Millionen Euro.

Ende Oktober befasst sich der Bauausschuss mit den Plänen. Gibt das Gremium grünes Licht, kann mit der detaillierten Gebäudeplanung begonnen werden. Mit einem Baubeginn rechnet Thomsen im Herbst 2015. Die Bauarbeiten werden auf ein Jahr veranschlagt.

 

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