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Ein Stadtteil feiert : Mastbrook, wie es tanzt und lacht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim Maifest gab es reichlich Unterhaltung für Groß und Klein – und auch Prominenz aus der Landespolitik war zu Gast. Bürgermeister Gilgenast: „Dieser Stadtteil hat sich großartig entwickelt“.

Pünktlich zum Beginn des Stadtteilfestes kämpfte sich am Sonnabend die Sonne durch die Wolkendecke. Im Rahmen des Tages der Städtebauförderung hatten Vereine und Verbände aus Rendsburg ein buntes Maifest in Mastbrook organisiert, zu dem Stadtpräsidentin Karin Wiemer-Hinz neben Innenminister Stefan Studt (SPD) in erster Linie Familien mit Kindern und Jugendlichen begrüßte.

„Im Rahmen der Städtebauförderung sind einige Vorhaben zum Teil schon verwirklicht worden, andere stehen noch in den Startlöchern“, sagte Wiemer-Hinz und nannte die Grüne Mitte und das in bunten Farben strahlende Stadtteilzentrum als Beispiele. „Mit ein bisschen Fantasie können wir uns an dieser Stelle auch die neue Mehrzweckhalle vorstellen.“ Pierre Gilgenast konnte die Veränderungen in Mastbrook gut nachvollziehen: „Dieser Stadtteil hat sich Stück für Stück großartig entwickelt“, sagte der Bürgermeister, der hier selbst vor über 40 Jahren eingeschult wurde. „Auf die Menschen in Mastbrook ist immer Verlass“, lobte Gilgenast das Engagement der Bürger. „Sie alle sind ein Vorbild.“ Mit dem Stadtteilbüro sei eine Möglichkeit geschaffen worden, dass es immer Ansprechpartner für Projekte gebe, und die Grüne Mitte sei mittlerweile eine Freizeitfläche für alle Generationen und alle Kulturen, so Gilgenast beim Rundgang über das Festgelände.

Zur Führung durch das neue Stadtteilzentrum konnten Bürgermeister und Stadtpräsidentin neben Studt noch weitere Gäste aus der Landespolitik begrüßen. Der Landtagsabgeordnete Hans Hinrich Neve (CDU) hatte sich ebenso Zeit genommen wie die Referatsleiterin der Städtebauförderung, Sabine Kling. „Wir haben hier die geeignete Kombination aus Fördermitteln für die KiTa, die Schule und das Stadtteilhaus“, zeigte sich der Innenminister beeindruckt von der Entwicklung. „All dies sind Punkte, wo die Gesellschaft einmal Antworten geben kann“, so Studt im Hinblick auf den gezielten Einsatz von Fördermitteln weiter. „Aber auch, wenn es schön aussieht – es ist noch viel Arbeit, alles mit Leben und Inhalt zu füllen“, lobte der Minister die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer.

Neben der Besichtigung des neuen Zentrums bot das Maifest für Groß und Klein eine Menge. Neben verschiedensten Informationsständen der Vereine waren an vielen Ecken selbst gebackene Leckerbissen zu erstehen. Die Kinder konnten Spiele ausprobieren oder sich bei der Lesung eines Kinderbuchautors entspannen. Ein Flohmarkt animierte viele Besucher, über das Festgelände zwischen Schule und Stadtteilhaus zu schlendern. Die Gruppe „Tanzmädchen Mastbrook“ zeigte ihr Können.

„Ein solches Fest müsste man öfter organisieren, so treffen sich alle“, freute sich Stefanie Köpke, die sich mit ihren Söhnen Christian und Fabian die Pläne für die neue Mehrzweckhalle anschaute. „Ich finde das ganz toll, so etwas fehlt hier mit Musik und Sport“, sagte die Mutter. „Ansonsten haben die Kinder hier doch fast alles.“

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