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Zehn-Jahres-Projekt : Marode Bahn-Viadukte: Erst Osterrönfeld, dann Rendsburg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Sanierung ist laut Bahn ein Projekt mit großen Herausforderungen. Es bedürfe einer sorgfältigen Planung.

Die Sanierung der Viadukte in den Zufahrten zur Eisenbahnhochbrücke wird voraussichtlich mehr als zehn Jahre dauern (wir berichteten). Jetzt hat die Bahn begründet, warum das Großprojekt deutlich mehr Zeit als zunächst angekündigt in Anspruch nimmt. „Die Sanierung der Viadukte ist ein Projekt mit großen Herausforderungen. Es bedarf sorgfältiger Planung“, sagte eine Sprecherin.

Zunächst werde man das Bauwerk neben der Wehrau in Osterrönfeld komplett fertigstellen. „Das ist unser Referenzbauwerk“, hieß es aus der Pressestelle des Unternehmens in Hamburg. Die Bautechniken, die hier erstmals zum Einsatz kommen, sollen später auf die übrigen Viadukte übertragen werden. Erst ab 2024 wollen sich die Arbeiter die gemauerten Torbögen auf Rendsburger Seite vornehmen. Erneuert werden zunächst die Bauwerke an der Aalborgstraße, Nobiskrüger Allee und Augustenburger Straße. Mindestens drei weitere Jahre dürfte sich diese Bauphase hinziehen. Von nachrangiger Bedeutung ist die Brücke über der Blenkinsopstraße. „Hier handelt es sich um das kleinste Viadukt in der Kette, es hat dadurch nicht die Schäden wie die übrigen Viadukte. Daher ist es nicht so hoch priorisiert“, sagte die Sprecherin.

Die vor zwei Jahren errichteten Schutztunnel für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger unter den Torbögen werden vor zum Ende der Sanierung nicht abgebaut. „Sie bleiben, da permanente Bauwerkserkundungen bzw. Prüfungen weiterhin notwendig sind.“

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erstellt am 05.Apr.2017 | 09:20 Uhr

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