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Neuer Schirmherr : Marius’ Hufeisen bringen Kindern Glück

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Kinderhilfsfonds Rendsburg-Eckernförde des Roten Kreuzes stößt auf große Resonanz. Olympiasieger Hinrich Romeike konnte als Schirmherr gewonnen werden. Die Hufeisen seines Pferdes Marius sollen dabei helfen, Geld in die Kasse des Fonds zu bringen.

Wenn das kein Glück bringt: Olympiasieger Hinrich Romeike, der sich auch als Rotkreuz-Botschafter engagiert, hat die Schirmherrschaft beim Kinderhilfsfonds des DRK-Kreisverbands Rendsburg-Eckernförde übernommen. Natürlich ist dann auch sein „Goldpferd“ mit von der Partie. Romeike kündigt an, dass er Hufeisen von Marius zur Verfügung stellen will, um damit – beispielsweise bei einer amerikanischen Versteigerung – Geld in die Kasse des Fonds zu bringen. „Ich bin verwundert und erschrocken, dass es bei uns Kinderarmut gibt“, sagt der erfolgreiche Reiter und Zahnarzt. Und wenn er auf diese Weise helfen könne, „ist es das Beste, was mir passieren kann“, meint Romeike. Er habe die Hufeisen, auf denen Marius seine Karriere zurücklegte, in einer Kiste gesammelt und noch nie nachgezählt. Dem fast 20-jährigen Marius gehe es übrigens gut. Als Rentner, der nicht mehr im Wettbewerb geritten werde, benötige dieser keine Hufeisen mehr, erzählt Romeike.

Gut entwickelt sich auch der im April dieses Jahres aus der Taufe gehobene Kinderhilfsfonds, wie die DRK-Kreisvorsitzende Inge Schade berichtet. Insbesondere bei Schulen und in Kindergärten laufe man offene Türen ein: „Wir haben schon 15 Kooperationsverträge abgeschlossen.“ Das bedeutet, die in diesen Einrichtungen arbeitenden Pädagogen und Erzieher sind darüber informiert, wo und unter welchen Bedingungen es Unterstützung für Mädchen und Jungen gibt, die beispielsweise nicht an Schulangeboten teilnehmen können („gesundes Frühstück“, Ausflüge), weil sie nicht über den dafür nötigen Eigenanteil verfügen. In den Schulen und Kindergärten setzt das Rote Kreuz auf feste Ansprechpartner, die gewährleisten sollen, dass die Geldbeträge auch in die richtigen Hände und wirklich den Kindern zugute kommen.

Während der Hilfsfonds-Arbeitskreis des DRK noch um weitere Kooperationspartner wirbt, konnten schon erste Anträge gestellt und positiv be schieden werden, berichtet Inge Schade. Ein deutliches Zeichen dafür, dass auch im Kreis Rendsburg-Eckernförde Kinderarmut ein Thema ist.

Mittlerweile hat die Arbeitsgruppe Kinderhilfsfonds das Konzept in 32 Schulen und in 31 Kindergärten, in einer Regelschule und zwei Jugendeinrichtungen vorgestellt. Finanziert wird der Kinderhilfsfonds aus Spenden, Eigenmitteln des Kreisverbandes und durch die dem Kreisverband angehörigen Ortsvereine. Auch dabei habe es seit der Gründung mit bescheidenen 500 Euro einen beachtlichen Zuwachs gegeben, stellt die Kreisvorsitzende fest. Allerdings sei man weiterhin auf Spenden angewiesen, um den benachteiligten Kindern schnell und unbürokratisch helfen zu können, betont Inge Schade: „Jede Hilfe kann für die positive Entwicklung eines Kindes von großer Bedeutung sein.“

 

 

Kontakt:

DRK-Kreisverband

Rendsburg-Eckernförde,

Berliner Straße 2,

Telefon 04331/1383

Mail: UDelfs@DRK-RdEck.de

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erstellt am 07.Okt.2013 | 06:15 Uhr

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