Handball–Landesliga der Frauen : Maria Meiers Tor beschert Wichmann-Team den ersten Saisonsieg

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In der Handball-Landesliga der Frauen feierte die HSG Eider Harde II im 14. Spiel ihren ersten Saisonsieg. Das Schlusslicht bezwang den Aufsteiger Wellingdorfer TV mit 19:18..

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20. Januar 2015, 06:00 Uhr

Groß war die Freude am 14. Spieltag der Handball-Landesliga der Frauen bei Schlusslicht HSG Eider Harde II und beim TSV Alt Duvenstedt. Die HSG Eider Harde II feierte mit dem 19:18 über den Aufsteiger Wellingdorfer TV den ersten Saisonsieg. Der TSV Alt Duvenstedt beendete seine Krise nach sechs sieglosen Spielen mit einem 21:17 bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf. Auch die HSG Fockbek/Nübbel kam zu zwei Punkten. Durch das 28:20 bei der SG Wift verteidigte die HSG die Tabellenführung. Nicht so gut lief es für den TSV Owschlag II, der sich dem Preetzer TSV mit 27:30 geschlagen geben musste. Die HSG 91 Nortorf geriet bei der SG Bordesholm/Brügge mit 19:30 unter die Räder.

SG Wift – HSG Fockbek/Nübbel 20:28 (12:12)

Die HSG Fockbek/Nübbel erwischte einen schwachen Start und lag schnell 3:6 zurück. „Wir haben danach den Spieß umgedreht und uns eine 8:6-Führung erkämpft“, berichtete HSG-Trainer Reiner Heldt. Doch zu seinem Unmut kam Wift noch einmal heran und hielt die Partie bis kurz nach dem Seitenwechsel offen. „Nach dem 15:15 haben wir aber unsere Möglichkeiten effektiv genutzt. Wift hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen“, sprach Heldt von einer spielerischen Überlegenheit seiner Mannschaft, die sich auf 24:17 (49.) absetzte und dann die Führung sicher nach Hause brachte.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (12), Witt (5), Herzer (3), Stolley (2), Ehlers (2), Shala (1), Sievers (1), Vaupel (1), Gröschler (1).

HSG Kremperheide/Mü. – TSV Alt Duvenstedt 17:21 (8:10)

„Wir haben uns endlich wieder einmal als eine Mannschaft gezeigt“, freute sich Alt Duvenstedts Spielerin Kerstin Müller. In der ersten Halbzeit stand die Abwehr sicher und vorne zeigte der TSV Alt Duvenstedt die nötige Geduld. „Nach dem Wechsel kamen wir nur schwer wieder in Gang. Erst nach einem Foul an Jenny Kiehn, die daraufhin ausfiel, haben wir wieder zugepackt“, sprach Müller von einem „Weckruf“ für ihre Mannschaft. Tanja Stegmann vernagelte das Tor und die Abwehr war wieder überaus aufmerksam.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (12), K. Müller (3), Hinz (3), Schütt (2), Schlimbach (1).

HSG Eider Harde II – Wellingdorfer TV 19:18 (9:9)

Die HSG hatte für dieses Spiel alles reaktiviert, was zu reaktivieren war. „Maria Meier war eine große Hilfe“, freute sich HSG-Trainer Robert Wichmann über die Spielmacherin, die bis zur ihrer Verletzung in der ersten Mannschaft spielte. Sie gab dem Spiel der HSG wesentliche Impulse. Mindestens ebenso wichtig war der Einsatz von Astrid Marxen. „Sie hat unserer Deckung richtig Halt gegeben“, lobte der Coach. In der stets engen Partie wechselten sich beide Teams in der Führung ab. Die HSG hatte diesmal das bessere Ende. Maria Meier warf in der Schlussminute das „goldene Tor“ für die HSG.

Tore für die HSG Eider Harde II: Meier (10/5), Frahm (2), Reese (2), Holling (2), Marxen (2), Wichmann (1).

TSV Owschlag II – Preetzer TSV 27:30 (13:13)

Die Gäste aus Preetz starteten wesentlich effektiver und führten schnell 6:1 (8.). Erst allmählich kam der TSV Owschlag II in Schwung und kämpfte sich bis zur Halbzeit auf 13:13 heran. Im zweiten Spielabschnitt war es dann ein Spiel auf Augenhöhe. „Wir haben spielerisch überzeugen können. Leider fehlte in der Schlussphase ein wenig die Konstanz, um zumindest einen Punktgewinn über die Zeit zu retten“, klagte Owschlager Trainer Klemens Propf. 27:26 (57.) führte sein Team, ehe sich die Gastgeberinnen Fehler leisteten, die Preetz umgehend bestrafte und mit einem 4:0-Lauf die Partie in den Schlussminuten noch drehte.

Tore für den TSV Owschlag II: Gehl (8), Zeiske (6/4), Küppers (5), Stachowski (4), Greinke (2), Groß (1), Frahm (1).


SG Bordesholm/Brügge – HSG 91 Nortorf 30:19 (12:6)

„Wir haben in der ersten Halbzeit im Angriff zahlreiche Fehler gemacht und in der Deckung wurde nicht zugepackt“, bemängelte HSG-Trainer Mario Schlüter. Seine Spielerinnen, die vor der Pause ein wenig wie das Kaninchen vor der Schlange agierten, streiften nach Wiederanpfiff zunächst die Zurückhaltung ab und spielten munter mit. Auf 11:14 (38.) kam die HSG heran. Doch die Aufholjagd wurde jäh gestoppt. Schlüter: „Plötzlich löste sich unsere Deckung auf und wir kassierten einfache Tore.“ In den letzten 20 Minuten wurden die Gäste dann regelrecht zerlegt.

Tore für die HSG 91:Albrecht (7), Stoffers (3), Hildebrandt (3), Voss (2), Wettzel (2), K. Fock (1), Reese (1).

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