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Utroper-Cup : Marco Kolmorgen gewinnt den „Utroper-Cup“

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim „Swim & run“ im Hohenwestedter Freibad Ludwigslust wurde in vier Klassen gestartet. Für den Sieg im „Utroper-Cup“ waren die Schwimmkünste der Teilnehmer für den Sieg entscheidend.

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2013 | 06:45 Uhr

In vier Klassen wurde beim „Swim & Run“ im Freibad Ludwigslust gestartet. Als erstes sprangen die Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren ins Wasser, um zunächst 200 Meter zu Schwimmen und anschließend 800 Meter zu laufen. Für Jugendliche von elf bis 13 Jahren lauteten die Wettkampfdistanzen: 300 m Schwimmen und 1,6 km Laufen. Bei den „Jedermännern“ ging auch Georg Türk an den Start, denn 500 m Schwimmen und 2,4 Kilometer Laufen traute sich der stellvertretende Amtsdirektor durchaus zu: „Ich bin jeden Tag im Freibad und schwimme hier einen Kilometer, und ich laufe auch einmal pro Woche.“

Besonders hochkarätig war das Teilnehmerfeld der Startklasse 4 besetzt, wo der „Utroper-Cup“ vergeben wurde und wo 1 km Schwimmen und 3,2 km Laufen auf dem Programm standen. „Das ist heute das erste Mal, dass ich vom Becken in die Laufschuhe wechsle“, erklärte Tim Hartmann aus Osterstedt, „ich sehe das mehr als Gaudi.“ Hartmann hat im Februar den 21-km-Lauf in Altenholz gewonnen, war dann beim Marathon in Husum Zweiter, und landete bei den Landesmeisterschaften über 10 km auf Rang 8. Lauftechnisch brauchte Hartmann die Konkurrenz also nicht zu fürchten. Beim „Swim & Run“ bekam es der Osterstedter aber mit einem Brüderpaar vom Triathlon-Team Neumünster zu tun, bei dem auch das Schwimmen auf dem Trainingsplan steht: Björn und Marco Kolmorgen. „Das Schwimmen wird entscheiden“, prophezeite Björn Kolmorgen, und er sollte recht behalten. Der amtierende Schleswig-Holsteinische Halbmarathon-Meister Marco Kolmorgen gewann den „Utroper-Cup“ in 25:30 min vor seinem Bruder Björn (26:20 min). Schwimmmeister Hauke Wendel startete außerhalb der Wertung, kam nach 28:49 min ins Ziel, und war damit deutlich schneller als die nächstplatzierten Lars Ailand (32:27 min) und Tim Hartmann (34:00 min). Bei den Frauen siegte Frederike Rowold auf der Utroper-Strecke vor Ann-Kristine Wakil. Bei den Kindern bis zehn Jahren war Julian Lewin (10:02 min) der Schnellste vor Jan-Ole Belz (10:21 min) und Anni Telge (10:26 min), und bei den Jugendlichen bis 13 Jahren triumphierte Lennard Schlüter. Auf der Jedermann-Distanz gab es die Unterteilung in Damen und Herren, und es siegten Christine Leppert (20:12 min) und Conrad Willmann (18:43 min). Georg Türk kam bei den „Jedermännern“ auf Rang 5 und war drei Sekunden schneller als Kolja Domiz.



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