Interview : „Man muss fast neu anfangen“

Das Outfit passt schon: Adrian Königsmann machte sich viele Notizen.
Das Outfit passt schon: Adrian Königsmann machte sich viele Notizen.

Die Landeszeitung sprach mit dem neuen BTSV-Coach Adrian Königsmann.

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10. November 2013, 23:54 Uhr

Eigentlich sollte Kai Lass das Ruder übernehmen. Noch am Freitag ließ sich Obmann Rolf Bannas so zitieren. Nur einen Tag später hatte Lass aus beruflichen Gründen abgesagt, und Bannas präsentierte einen neuen Coach: Adrian Königsmann. Wie es dazu kam, sagt er im Gespräch mit der Landeszeitung.

Herr Königsmann, wie kam es so kurzfristig zu Ihrem Engagement beim Büdelsdorfer TSV? Der Plan des Vereins sah doch eigentlich etwas anderes vor, oder?

Königsmann: Das stimmt, aber nachdem Kai Lass dann abgesagt hatte, gab es in der letzten Woche den ersten Kontakt, und wir sind uns dann auch schnell einig geworden.

Was waren die Beweggründe für Ihre Zusage? Die Aufgabe ist alles andere als einfach.

Büdelsdorf ist für mich als Trainer der nächste Schritt und eine Herausforderung bei einem großen Verein mit einer Mannschaft in der Verbandsliga.

Ihr Name wurde schon nach dem Rücktritt von Frank Kock gehandelt. Der Verein hat seinerzeit ein Engagement von Ihnen nachdrücklich verneint. Kam in den Verhandlungen dieser Sinneswandel nochmal zur Sprache?

Ich glaube, der Verein wollte sich von außen nicht jemanden aufzwingen lassen, sondern in Ruhe jemanden installieren. Herrn Bannas kannte ich zum damaligen Zeitpunkt persönlich überhaupt nicht.

Sie waren gegen Bordesholm ja schon im Stadion. Wie ist denn der erste Eindruck von Ihrem neuen Team?

Es ist eine ganze Menge zu tun. Aber es sind gute Spieler im Kader, die alle Fußballspielen wollen. Und nach meinen ersten Gesprächen wollen alle Spieler, dass endlich wieder Ruhe einkehrt. Nichtsdestotrotz wird es schwer die Klasse zu halten. Durch die vielen Trainerwechsel konnte sich keine Linie entwickeln. Man muss fast neu anfangen.

Wo sehen Sie die größte Baustelle?

Wir müssen dringend die Defensive stabilisieren. Vorne haben wir gute Optionen.

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