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Fockbeker Bürgermeisterwahl : Maik Schwartau tritt für die SPD an

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Mitgliederversammlung des Ortsvereins Fockbek votierte einstimmig für den 50-jährigen Büsumer Bürgermeister. Der Kandidat plantGespräche mit vielen Bürgern. Auch Kaffeekränzchen sind nicht ausgeschlossen.

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erstellt am 14.Sep.2013 | 18:00 Uhr

Der dritte Kandidat für das Amt des hauptamtlichen Fockbeker Bürgermeisters steht fest. Alle 28 am Donnerstagabend in der Räucherkate versammelten Mitglieder des SPD-Ortsvereins sprachen sich für Maik Schwartau aus. Der 50-jährige Bürgermeister der Gemeinde Büsum und Verwaltungsleiter des Amtes Büsum-Wesselburen kündigte an, mit möglichst vielen Bürgern Gespräche zu führen. Bereits gestern wollte er an einem Informationsstand der Partei für seine Wahl am 10. November werben.

Ilka Schröder nannte es einen Glücksgriff, dass Schwartau Interesse an einer Kandidatur gezeigt habe. Die Fraktionssprecherin und amtierende Bürgermeisterin gehörte neben dem Vorsitzenden Klaus Jung und Bürgervorsteher Werner Stave zu der Auswahlkommission, deren Urteil der Vorstand des 71 Mitglieder starken Ortsvereins sich angeschlossen hatte. Ein Fockbeker sei nicht unter den drei männlichen Bewerbern gewesen, zu denen auch ein Jurist und ein Verwaltungsfachmann gezählt hätten, berichtete sie. „Er kann Bürgermeister und er kann Verwaltungschef“, warb Schröder für den gebürtigen Hamburger, von dem man sich frischen Wind im Ort verspreche.

Er werde Bürgermeister aller Fockbeker und Verwaltungschef aller Fraktionen sein, sicherte Schwartau bei seiner kurzen Vorstellung zu. Der Politikwissenschaftler, der erst mit über 30 Jahren in die SPD eintrat, ist geschieden und lebt mit einer Kunsthistorikerin zusammen. Er verschwieg nicht, dass es am jetzigen Wirkungsort Schwierigkeiten gegeben habe. Die Zusammenarbeit in Büsum sei nicht so gelungen, wie er es sich vorstelle. „Das liegt zum Teil an mir, zum Teil an den anderen.“

„Du wirst mich ziemlich oft auf der Straße herumlaufen sehen“, antwortete Schwartau auf die Frage, wie er sich denn in den nächsten Wochen im Dorf bekannt machen wolle. Dabei kann er sich auch vorstellen, sich mit Nachbarn regelmäßig zum Kaffee zu treffen.

Zum Beginn der Versammlung hatte der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Peter Gilgenast seine Überzeugung ausgesprochen, dass Schwartau ein würdiger Nachfolger seines Sohnes Pierre sein werde.

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