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Maifeier mit Dorffest und Gedanken an die Gemeinschaft

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erstellt am 02.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Jevenstedt | Durchaus nachdenkliche Töne schlug Bürgermeister Dieter Backhaus gestern bei der Maifeier auf dem Parkplatz vor "Möhls Gasthof" an. Gerade am Tag der Arbeit solle man sich klar machen, dass man nicht nur für sich, sondern auch für die Gemeinschaft arbeite und dafür Steuern zahle, dass der Staat funktioniere. Mit einem Seitenhieb auf den "Fall Uli Hoeneß" meinte er, dass einige zu viel verdienten und sich ihrer Pflichten nicht bewusst seien. Andere verdienten zu wenig, wiederum andere seien aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage, überhaupt durch Arbeit etwas zu verdienen. "Es ist wichtig, an diesem Feiertag auch an solche Dinge zu denken."

Der Bürgermeister erinnerte daran, dass in Afrika und Asien viele Menschen trotz harter Arbeit ihre Familien nicht ernähren können. Auch das solle man am Tag der Arbeit nicht vergessen.

Seine Jevenstedter Mitbürger forderte der Bürgermeister auf, weiterhin dafür zu arbeiten, dass der Ort lebenswert bleibt.

Andreas Behrendt, Vorsitzender des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe (VHHG), hob in seiner Begrüßung das "gesunde Vereinsleben" im Dorf hervor. Diese zeige sich auch bei der Ausrichtung der Maifeier, die der VHHG zusammen mit "Möhls Gasthof" veranstaltete.

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Jevenstedt unter der Leitung von Kai Krügel unterhielt die Besucher mit einem Platzkonzert. Das Schmücken und Aufstellen des Maibaums hatte der Heimatverein übernommen. Unter den zahlreichen Besuchern war auch Ronja Schulz, die das Fest bei sonnigem Wetter genoss. "Es ist schön, wenn hier im Dorf etwas los ist."

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