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Spendenaktion : LZ-Leser retten die Kindertafel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Spendenaktion der Landeszeitung erbrachte über 21000 Euro. Die Kindertafel kann damit die Kosten eines ganzen Jahres finanzieren.

shz.de von
erstellt am 26.Dez.2013 | 13:19 Uhr

Damit hatte keiner gerechnet: weder das Diakonische Werk noch die Verantwortlichen der Tafel noch die Redaktion der Landeszeitung. Unsere Aktion „Hilfe im Advent“ zugunsten der Rendsburger Kindertafel stieß auf eine überwältigende Resonanz. Auf dem Spendenkonto gingen innerhalb von dreieinhalb Wochen 21 352,83 Euro ein. Diese Summe reicht aus, um den Betrieb der Kindertafel ein ganzes Jahr lang zu finanzieren.

Für etwa 120 Kinder in Rendsburg bedeutet das: ein weiteres Jahr täglich frisches Obst und Gemüse, ab und zu Ausflüge in den Tierpark oder Besuche im Kino, auch ein Kochkurs für Mädchen und Jungen in der Schule Rotenhof wird weitergeführt. „Wir sind überwältigt von der Bereitschaft der Leserinnen und Leser der Landeszeitung, für die Kindertafel zu spenden. Für die Diakonie danke ich allen Spendern für die Unterstützung und der Landeszeitung für die Durchführung der Aktion“, erklärte gestern Landespastorin Petra Thobaben. Ähnlich äußerte sich Ulrich Kaminski vom Diakonischen Werk des Kirchenkreises: „Wir freuen uns, dass wir durch die Aktion ‚Hilfe im Advent‘ das Projekt Kindertafel fortsetzen können. Die gesunde Ernährung für die Kinder verbunden mit der sozialpädagogischen Arbeit ist von unschätzbarem Wert“.

237 Einzelspenden sind auf dem Konto eingegangen. Die größte Einzelspende kommt aus Schacht-Audorf. Die Firma Günter Fuldt Straßen und Tiefbau überwies 2500 Euro. Ebenfalls sehr großzügig zeigten sich die Rendsburger Stadtwerke, die 1500 Euro zur Verfügung stellten. Der drittgrößten Spende ging eine eigene Sammelaktion voraus: Die 16 Schüler der Klasse 6b der Bergschule in Fockbek machten in anderen Klassen auf die Nöte der Kindertafel aufmerksam. In Dreiergruppen suchten die Elf- und Zwölfjährigen mit dem Plakat „Kinder helfen Kindern“ alle Klassen auf. Über 550 Euro hatten sie am Ende in ihrer Spendenbox.

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