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Hohenwestedt : Lust am Lernen in neuen Räumen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Aus der Vorfreude ist eine tägliche Freude geworden. Nach der Fertigstellung des zweiten Erweiterungsbaus der „Schule Hohe Geest“ folgte nun die Schlüsselübergabe. Beim landesweiten „Tag der Architektur“ am 15. Juni kann der Neubau besichtigt werden.

„Mit großer Freude werden wir dies Gebäude mit Leben erfüllen“, sagte der stellvertretende Schulleiter Jan Warthöfer, als er den Schlüssel für den zweiten Erweiterungsbau der „Schule Hohe Geest“ (SHG) in Empfang nahm. Der benachbarte erste Erweiterungstrakt des Gymnasiums im Entstehen war im Sommer 2011 eingeweiht worden. „Unsere Schule hat dermaßen großen Zuspruch gefunden, dass wir uns mit Beendigung des ersten Bauabschnitts in der Pflicht sahen, schon gleich mit der Planung des zweiten Bauabschnitts zu beginnen“, erklärte Schulverbandsvorsteher Hansotto Berndsen bei der Feierstunde zur offiziellen Schlüsselübergabe. Der Bau des Klassenraumtrakts war am Anfang „von einigen Schwierigkeiten geprägt“, berichtete Berndsen. Ein Bodengutachten wies auf die Notwendigkeit einer Pfahlgründung hin: „Wir mussten 141 Betonsäulen in den Boden rammen, auf denen dies Haus nun sicher steht.“ Baubeginn war im August 2012. „Der relativ lange Winter 2012/13 hat uns ein klein wenig in die Bausuppe gespuckt“, meinte Berndsen, weshalb man „das sportliche Ziel“ einer Einweihung zu Beginn des Schuljahrs 2013/14 schnell ad acta legen musste.

Insgesamt hat der Schulverband Hohenwestedt seit dem Start der SHG im Jahre 2008 rund 12,5 Millionen Euro in sein Gymnasium im Entstehen investiert. Addiert man die 2,5 Millionen Euro für die neue „Sporthalle am Park“ hinzu, kommt man auf 15 Millionen Euro. „Ich glaube, das ist eine gewaltige Leistung, welche die Kommunen, die dem Schulverband angehören, gewuppt haben“, vermerkte Berndsen.

„Aus der Vorfreude ist nun tägliche Freude geworden“, sagte Jan Warthöfer, „wir haben helle, freundliche Räume erhalten, die unser Lernen verbessern werden.“ Architekt Rüdiger Bahnemann vom Büro Schüler-Böller-Bahnemann dankte Schülern und Lehrern für deren Geduld während der Baumaßnahme: „Das war eine große Belastung, und trotzdem sind nie irgendwelche Klagen gekommen.“

Berndsen und Bahnemann waren sich einig, was als „i-Tüpfelchen“ des Neubaus noch wünschenswert wäre: ein Übergang zwischen dem ersten und zweiten Bauabschnitt, der mindestens 200 000 Euro kosten würde. „Diese ursprünglich geplante Verbindung ist nicht gestorben, da wird weiter drüber nachgedacht“, betonte Berndsen. Uwe Schüler gab bekannt, dass der SHG-Neubau beim landesweiten „Tag der Architektur“ (Sonntag, 15. Juni, 11 Uhr) besichtigt werden kann, und die vor zwei Wochen aus China zurückgekehrten Neunt- und Zehntklässler sangen das Lied der SHG: „Mach die Türen auf, wir kommen / wir sind mit dabei, wenn die neue Zeit beginnt.“

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erstellt am 13.Mai.2014 | 06:00 Uhr

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