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Fussball-Kreisklasse : Lütjenwestedt muss weiter warten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Absteiger hat auch nach dem dritten Saisonspiel noch keinen Punkt auf dem Konto. Das Führungsquartett marschiert souverän vorne weg.

Drei Spiele, drei Heimsiege. So lautet die blitzsaubere Bilanz der beiden führenden Teams in der Fußball-Kreisklasse A. Der SV GW Todenbüttel gewann gegen den Brekendorfer TSV ebenso deutlich (7:2) wie der FC Fockbek, der gegen den TSV Rieseby den höchsten Tagessieg einfuhr (10:0). Die Mannschaften von Eckernförde IF (3:2 über den SV Felm) und vom Osterrönfelder TSV II (2:1 über den TSV Groß Vollstedt) komplettieren das Neun-Punkte-Quartett. Sorgen bereitet weiterhin der Kreisliga-Absteiger aus Lütjenwestedt, der auch nach dem dritten Saisonspiel noch ohne Punkt dasteht.


Gettorfer SC II – TSV GH Lütjenwestedt 2:1 (1:1)

Die Gettorfer Reserve feierte unter der souveränen Leitung von Schiedsrichter Thomas Kern ihren ersten Saisonerfolg, während der Kreisligaabsteiger dagegen immer noch auf den ersten Punktgewinn wartet. „Unterm Strich würde ich den Sieg durchaus als verdient bezeichnen“, zeigte sich GSC-Coach Karsten Bengius erleichtert. Die zunächst leicht dominierenden Gäste gingen durch einen von Gettorfs Stefan Schäfer abgefälschten Distanzschuss in Führung (16.). Die Gastgeber steckten trotz der schweren Verletzung von Patrick Rasch (22., Kniegelenk – ohne Fremdeinwirkung) jedoch zu keiner Zeit auf. Zum Mann des Tages wurde so Eric Empen, der dem Spiel mit seinen sehenswerten Treffern die entscheidende Wende gab.

Tore: 0:1 Schäfer (16., ET), 1:1, 2:1 Empen (41., 68.).

TuS Jevenstedt II – FSV Friedrichsholm 0:1 (0:0)

Das Jevenstedter Trainergespann verstand die Welt nicht mehr. „Da haben wir eine Großchance nach der anderen und gehen als Verlierer vom Platz“, haderte Michael Sohrbeck auch mit der Unerfahrenheit seiner Schützlinge. Schon in der Anfangsphase hätte die Heimelf durch Jannik Wettlin (2.) oder Sven Großer (17., 30.) alles klar machen können. Der FSV besaß vor der Pause dagegen zwei gute Kontergelegenheiten (35., 36.), eine davon musste Klaus Kaack auf der Torlinie klären. Nach Wiederbeginn drängte der Aufsteiger weiter auf den Führungstreffer. Als sie ihn erzielten, jubelten allerdings die Gäste: Im Anschluss an eine FSV-Ecke unterlief Thore Lüder das spielentscheidende Eigentor (73.).

Tore: 0:1 Lühder (73., ET).
Gelb-Rote Karte: Klaus Kaack (87., wdh. Foulspiel, TuS).
 

SV GW Todenbüttel – Brekendorfer TSV 7:2 (3:0)

Mit diesem klaren Erfolg über den letztjährigen Tabellenachten unterstrichen die Grün-Weißen ihre Ambitionen. „Insgesamt eine klare Angelegenheit, denn ernsthaft gefährdet war der Sieg zu keiner Zeit“, erklärte Sprecher Dieter Krompholz. Die Hausherren legten nach Treffern von Torben Paulsen (11.), Jorge Illing (18.) und dem vierfachen Torschützen Jannes Backenhaus (23.) bis zum Halbzeitpfiff ein beruhigendes 3:0 vor. Nach dem Anschluss von Hauke Drews zum 3:1 (69.) war dem Tabellenführer jedoch sofort klar, dass er wieder eine Schippe drauf legen muss.

Tore: 1:0 Paulsen (11.), 2:0 Illing (18.), 3:0 Backenhaus (23.), 3:1 Drews (69.), 4:1 Marten Reimers (71.), 5:1, 6:1, 7:1 Backenhaus (75., 82., FE, 88., FE), 7:2 Marc Köhnholdt (89.).
Gelb-Rote Karte: Dennis Schneider (80., wdh. Foulspiel, BTSV).

SSV Bredenbek – TSV Borgstedt 0:2 (0:0)

„So brauchen wir von einem der ganz vorderen Plätze überhaupt nicht zu reden“, nahm SSV-Betreuer Marco Holste wie gewohnt kein Blatt vor den Mund. Die Heimelf fand nie die richtige Einstellung, um den TSV, mit Ausnahme von zwei Möglichkeiten durch Kristopher Krey (37.) und Philipp Kriesten (90.), ernsthaft in Verlegenheit bringen zu können. Allerdings fehlte auch den Gästen der Zug zum gegnerischen Kasten, so dass sich die Zuschauer allmählich auf ein torloses Remis einstellten. Als Borgstedts Michael Schmidt in der Schlussphase zwei Treffer in „Gerd- Müller-Manier“ gelangen (76., 82.), verlangte Holste von seiner Truppe Schmerzensgeld.

Tore: 0:1, 0:2 Schmidt (76., 82.).
 

FC Fockbek – TSV Rieseby 10:0 (1:0)

In der Vorsaison hatte der FC nach der Hinrunde insgesamt zehn Punkte auf der Habenseite. Nach gut einer Woche der neuen Spielzeit sind es bereits neun. „Die Entwicklung ist sehr erfreulich“, hofft Sprecher Steffen Sievers nach diesem Kantersieg auf weitere Großtaten seiner jungen Truppe. Zur Halbzeit sah es noch nicht nach einem so deutlichen Erfolg aus, weil insbesondere Piet Schulz Riesenchancen ausließ. „Er hätte sich gleich mit Abstand an die Spitze der Torjägerliste katapultieren können“, so Sievers, der darüber hinaus nicht verstand, weshalb die Gäste mit ihrer schwerfälligen Abwehr so häufig versucht haben, eine Abseitsfalle aufzubauen.

Tore: 1:0 Timo Hilbert (37.), 2:0 Maximilian Seubert (46.), 3:0, 4:0 Schulz (51., 56.), 5:0 Hilbert (65.), 6:0 Seubert (68.), 7:0 Arne Segert (76.), 8:0 Seubert (79.), 9:0, 10:0 Segert (81., 90.).

Eckernförde IF – SV Felm 3:2 (1:0)

„Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider, denn wir hatten gerade vor der Pause genug Möglichkeiten, frühzeitig eine Entscheidung herbeizuführen“, bemängelte IF-Trainer Toni Fahn. Er konnte sich am Ende aber auf seine beiden gefährlichen Sturmspitzen Michele Heidrich und Ismael Acer verlassen, die sich gegenseitig die Treffer zur vermeintlich beruhigenden 3:0-Führung auflegten. Der Auftritt von SV-Goalgetter Christopher Grube (80., 89.) machte die Begegnung aus Sicht der Eckernförder jedoch noch einmal unnötig spannend. „Eugen Weber hat Grube bis dahin völlig abgemeldet, aber man darf ihn halt zu keiner Zeit aus den Augen lassen“, so Fahn.

Tore: 1:0 Heidrich (15.), 2:0 Acer (60.), 3:0 Heidrich (76.), 3:1, 3:2 Grube (80., 89.).

Osterrönfelder TSV II – TSV Groß Vollstedt 2:1 (1:1)

In der letzten Saison trennten diese beiden Teams noch zwei Klassen. Davon war in dieser Partie jedoch wenig zu sehen. „Ein mühevoller Arbeitssieg, den wir uns glücklich erkämpft haben“, meinte OTSV-Betreuer Stefan Peretzke. Mit Windunterstützung besaß der Aufsteiger zunächst leichte Feldvorteile, die sie aber nicht nutzen konnten. Im Gegenteil, OTSV-Abwehrspieler Janik Hardt bugsierte einen Kopfball genau in den Winkel des Gästegehäuses (18.). Nach einer schönen Einzelleistung traf Florian Medewitz allerdings fast postwendend zum verdienten Ausgleich (21.). „Jedes Team hatte seine starken Phasen“, erklärte Peretzke, der sich am Ende über den Last-Minute-Treffer von Hardt freuen durfte ((90.).

Tore: 1:0 Hardt (18.), 1:1 Medewitz (21.), 2:1 Hardt (90.).
 

TuS Rotenhof II – SSV Nübbel 3:4 (2:2)

Auch wenn man es auf Seiten der Gastgeber nicht gerne hören wird, aber vielleicht war der Aufsteiger nach zwei unglücklichen Niederlagen endlich dran mit dem ersten Saisonerfolg. „Ein Remis wäre vom Spielverlauf her aber schon gerechter gewesen“, bilanzierte TuS-Coach Carsten Hildebrandt, der insbesondere in den letzten 30 Minuten viele strittige Schiedsrichterentscheidungen zu Ungunsten seiner Elf ausgelegt sah. Doch er suchte die Schuld löblicherweise nicht nur beim Unparteiischen. „Wir haben unsere schnelle Führung zum 2:0 (2., 12., d. Red.) unnötigerweise schon vor der Pause wieder aus der Hand gegeben“, ärgerte sich Hildebrandt über die fehlende Abgeklärtheit seiner Elf.

Tore: 1:0 Jascha Potschko (2.), 2:0 Sebastian Schmid (12.), 2:1 Niklas Barüske (25.), 2:2 Mats Perdelberg (42., FE), 3:2 Tom Runge (47.), 3:3 Bastian Schmidt (68.), 3:4 Tim Rathjens (72.).

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